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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
Seite
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Die Pilgerhcere im griechischen Kaiserthum.

Diese Eröffnung verschob der Kaiser Manuel mit tük-kischer Schlauheit so lange, bis die von dem Könige Ludwigerwarteten Pilger unter dem Grafen von Maurienne unddem Markgrafen von Monlfcrrat bey Constantinopel angc-kommen waren. Denn diese, von ihren an der asiatischenKüste gelagerten Brüdern durch die Meerenge getrennt/ wa-ren nunmehr ganz in der Gewalt des Kaisers und dientenihm als Geisel für die Willfährigkeit des Königs Ludwigund seiner Barone, jede Forderung und jedes Gebot zuerfüllen. Die kaiserlichen Boten, welche in dem französischenLager erschienen, thaten drey Forderungen kund, von derenErfüllung cs abhängig scyn sollte, ob der Kaiser den Wall-brüdcrn für ihren Weg durch Kleinasien Wegweiser gebenund sie, so weit ihre Straße durch griechisches Land führte,mit Lebensmitteln versorgen würde. Erstlich sollten die Pa-ladine des französischen Königs und alle vornehme Baroneseines Heeres dem Kaiser den Eid der Treue schwören, gleichwie die frühem Kreuzfahrer; zweyrens sollte der König Lud-wig eine Dlutsfrenndin, welche in der Begleitung der Kö-nigin Elcenvra war, einem Verwandten des kaiserlichenHauses zur Gemahlin geben; drittens sollten der König unddie vornehmsten französischen Barone persönlich wieder nachConstantinopel kommen, Die Barone, um dort den Eid derTreue dem Kaiser zu leisten, der König Ludwig aber, umFriede dem griechischen Reiche zu geloben und das Verspre-chen der Freundschaft dagegen vom Kaiser zu empfangen.Während der Unterhandlungen wurden nur spärlich Lebens-mittel den Wallfahrern aus Constantinopel zugebracht, sodaß sie genöthigt waren, ihre für den Zug durch das Landder Türken gesammelten Vorrärhe aukzuzchren, wodurch sienoch abhängiger von den Griechen wurden. Ueberhaupt war