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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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r;o Geschichte der Krcuzzüge. Buch III. Kap. VI.

I. Ckr.» 47 -

Langres bringen sollte, unter Androhung der schwerstenStrafe gegen die Uebcrtrcter, lud die Beraubten ein, in dasLager zu kommen und das Ihrige wieder an sich zu nehmen,und befriedigte, wiewohl sie weit mehr forderten, als sieverloren hatten, doch alle ihre Forderungen. Gleichwohlfanden der Bischofs Arnulf von Lizicux und der königlicheCanzler Bartholomäus, welche nach Constantinopel gesandtwurden, die Freylassung der unschuldig eingckerkertcn Wall-fahrer und die Wiedereröffnung des Markts der Lebensmittelbey dem Kaiser Manuel nachzusuchcn, die schnödeste Auf-nahme. Einen ganzen Tag vom Morgen bis zum Abendund selbst die Nacht erwarteten sie in der kaiserlichen Hof-burg vergeblich, vor den Kaiser geführt zu werden, ohnedaß ihnen irgend eine Erquickung oder Zeitvertreib Largebo-ien wurde, als ihre eigene Unterhaltung unter sich und dasBeschauen der Bilder und Verzierungen, womit die Säledes Palastes, in welchen sie sich befanden, geziert waren.Erst in der Frühe des andern Tagcö, um die dritte Stunde,als sie durch Hunger, Durst und Wachen ermüdet waren,wurden sie vor den Kaiser geführt ^), welcher jetzt seinetückische boshafte Gesinnung gegen die französischen Wall-fahrer gar nicht mehr verbarg; und nur mit vieler Müheerlangten die französischen Gesandten die Gewährung ihresGesuchs. Der Kaiser entließ sie mit der stolzen Erklä-rung, daß er unverzüglich durch einige Abgeordnete demKönige von Frankreich seine fernere Willensmeinung er-öffnen werde.

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