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148 Geschichte der Kreuzzüge B u ch III. Kap. VI.
migung des apostolischen Vaters erhalten habe, und dieHoffnung unermeßlicher Beute aus einer christlichen Stadtoder andern irdischen Vorthcils katholischen Christen nichthoch genug zu achten scy, um dafür ein heiliges Gelübde zubrechen oder den schuldigen Gehorsam gegen das Oberhauptder Kirche zu verletzen. Hätte aber der Aufenthalt des fran-zösischen Pilgerheeres bey Constantinopel noch langer gewahrt,wie leicht hätte cs geschehen können, daß der Bischofs vonLangrcs und die ihm Gleichgesinnten ihre Absichten undWünsche durchgesetzt, zumal bey der nur mühsam unter-drückten Erbitterung der meisten französischen WallfahrerWider die Griechen, welche durch den kleinsten Anlaß wiederaufgeregt werden konnte; wie leicht hätten sie selbst den Kö-nig Ludwig zuletzt umstimmen können, so sehr er auch durchdie Höflichkeit, Gefälligkeit und Schmeicheley des KaisersManuel gewonnen die Griechen sowohl als ihren Kaisergegen die Anklagen seiner Barone und Paladine damalsnoch in Schutz nahm!
Sobald die Franzosen jenscit der Meerenge waren, sowurde die Bosheit und Tücke der Griechen offenbar ^5);aber auch von den Wallfahrern wurde ihnen ein mehr als
74) Iiav vivililte, schrieb derKönig Ludwig an den Abt Snger(Suger. in I'waueit XV. S.488), .... roripsimns vodix, nni-nvdis laets et ^rosPer.Liinnnci.riires " Dieser Brief wardgerade unter den Zurüstungcn desKönigs zur Uebcrmdrt und wäbrcndder Ueberfalwt seines Heers nach Asiengeschrieben. Auch in einem spärernBriefe an denselben Abt, welcher ausAntiochien geschrieben ist, rübmt der
König die damalige cbrcnvvll^Auf»ahme in Consianlinopcl: „idi abIm^er.-noie xaiiäenker koiioriliee*Hiie siisce^ii" erc. AeciieilXV.S. 4y6.
0 llo cle vi 0 g. S. 88- ,» Hadenkilli locuin» ox^eeraveranr
er rniäenr äeießlere c^i.r.Le coZiiLve-iLnr." lä S. 42.