Die Pilgerheere im griechischen Kaiscrthum. 14;
sen selbst Häuser außerhalb der Stadt nieder, und verbrann-ten das Holz zu ihrer Erwärmung oder zur Bereitung derSpeisen; manche übten dieselbe und ähnliche Ungebühr nichtaus Noch, sondern aus Muchwillen oder in der Trunken-heit. Der König Ludwig strafte, wo cs möglich war, dieBeschädigung der Griechen an den Thätern mit der härtestenStrafe, oftmals mit Abschncidung der Hände, Ohren oderFüße aber jede muthwilligc Ausschweifung und jedenFrevel zu strafen war unmöglich, weil deren zu viele undnicht selten von ganzen Scharen begangen wurden. Den-noch blieb mehrere Tage das gute Vernehmen zwischen denFranzosen und Griechen ungestört und die Höflichkeit undGefälligkeit der bcyden Monarchen gegen einander unverän-dert, der Markt der Lebensmittel für die Pilger war gefüllt,und alles wurde zu billigem Preise verkauft; auch wurdeeinzelnen Wallbrüdern, welche die prächtige Stadt zu sehenund ihre schönen Kirchen und die darin bewahrten Gebeineder Heiligen und andere treffliche Reliquien andächtig zu be-trachten wünschten, der Eingang in Constantinvpel gern ge-startet, nur nicht zahlreichen Haufen, und die Verständigenim Heere mißbilligten diese Vorsicht keincsweges "). DenKönig Ludwig führte der Kaiser Manuel selbst zu allen Merk-würdigkeiten und Heiligrhümern der Hauptstadt, zeigte ihmbesonders die Grabrücher unsere Herrn und die Kleider der
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