i4r Geschichte der Krcuzzüge. Bilch lH. Kap. VI.
metschcr eine lange Unterredung hielten Sie schiedenvon einander als Brüder und mit den wärmsten Versi-cherungen gegenseitiger Freundschaft, und die Geistlichkeitund der Adel geleiteten den König eben so in seine Herberge,als sie ihn zur kaiserlichen Hofburg geführt harten. Gerngestattete der Kaiser nicht nur, daß König Ludwig seineWohnung in dem Park Philopation nahm ^), wo die fran-zösischen Wallfahrer mit eignen Augen die von den Deutschengestiftete Verwüstung sahen, sondern auch, daß das ganzefranzösische Heer in seinen Herbergen vor Constantinopel dieAnkunft der Pilger erwartete, welche zu Worms sich von demKönige Ludwig getrennt und den Weg durch Italien gewählthatten, und nun, nachdem sie von Brundusium nach Dyr-rachium über das Meer gefahren, im Anzuge waren.
An Anlaß zu gerechten Klagen auch über den Ungestüm,Uebermuth und Muthwillen der Franzosen fehlte cS denGriechen gleichwohl nicht. Weil eS an Holz gebrach, dennkein Wald war in der Nähe, so hieben die Wallfahrer nichtnur die Oelbäume und andre Fruchlbäume ab, sondern ris-
62) BemerkenSwerth iss der Wider-sprach über die Art, wie die bcndcnMonarchen zusammen gesessen zwi-schen Odo von De uil und C i n-namuS. Du Eangc als Fran-zose entscheidet unbedenklich zu Gun-sten des ersiern (in Kotis ml Kinn.S. 4-12); wir wagen keine Entschei-dung. „kositii cinodus scäilibrrs
xsriror sndscäornnr." O ä o ss eviog. Nach Ei n n am uS sästder Kaiser auf einem erhabenen Siyel tTIt L0li »«ü^aro),
für den König Ludwig war ein nie-driger Sessel, Sellium genannt,
eror) liingessellt worden, kinnsm.S. 4 ü.
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64 ) ,,Rcgcm sorss.ul pslstinm, in« 1 U 0 erst Irorpitstus, inrperii dcodi-Ics «onänxci nur." Ocio cic OioZ.,/t'o'r5 Mi- rp rü roü sre^n-/l'Ä.on U7r^/.>.«nk7u Tt^oceitikioi-,u chr). 07 re(r iol'... onouuo7lXL rusp-ra^.orp." Kin »s m.