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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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; 8 Gcschichte der K r e u z z ü g e. Buch III. Kap. VI.

2, Cbr,

Wechsel de» Franzosen doch nicht wenig dadurch, daß erbcy dem Kaiser Manuel die gute Meinung von ihren bessernund feiner» Sitten bestärkte. Darum erlitt auch das fran-zösische Heer, außer jener oben gedachten Beschädigung durchdie Komancn und Pctschenegen, auf seinem Durchzuge durchBulgarien und Romainen keine andre Widerwärtigkeit, alsso viel die nothwendige Folge des voraugegangenen Durch-zugs der Deutschen war. Denn die vielen ans dzm Wegennoch umherliegcnden unbegrabcncn Leichname der erschlagenenDeutschen verpesteten die Luft und erregten unaukstchlichenEkel, und die Bewohner des flachen Landes hatten aus Furcht,daß die Franzosen nicht minder ungestüm und unbändig seynmöchten, als die Deutschen, ihre Wohnungen verlassen undsich in Gebirgen und Wäldern verborgen, und alles Viehund alle Lebensmittel mit sich hinweggenommen, so daß invielen Orten cs an Lebensmitteln gebrach. Der den KönigLudwig begleitende Botschafter des Kaisers Manuel be-strebte sich aber mit redlichem Eifer das Volk des Landes zuberuhigen, er stiftete Frieden, wenn einzelne Pilger oderauch einzelne Hecrhaufen Gewaltthätigkcit geübt oder Belei-digungen empfangen hatten "), und versorgte, so viel ervermochte, nicht nur den König und sein Gefolge, sondernauch das ganze übrige Heer mit ihrer Nothdurft. Zwarsuchte der Kaiser Manuel auch den König Ludwig zu be-wegen, daß er sein Heer auf dem kürzesten Wege vonAdrianopel nach Sestns zur Ucberfahrt über den Hcllespont

so von Staatsschreibcrn aufgesetztwaren, aiS die Briefe dcS Kaisers.

2y. Ob dieser einer von den Anm.

iv. genannte» beuden Gesandten ge-wesen, wage ich nicht zu bestimme».

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