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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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137
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Die Pilgerheere im griechischen Kaiscrthum. iZ7

Der König Ludwig betrug sich gegen die beydcn vornehmen I. Ehr.Griechen, welche auch ihn, wie den König Conrad, an derGränze des Kaiserthums empfingen, mit solcher Feinheitund Artigkeit, daß die Griechen die rechtliche und friedlicheSinnesart des französischen Königs eben so sehr priesen, alssie das trotzige und rauhe Wesen des deutschen Königsschmähten; wiewohl cs ihnen sehr zweifelhaft sauen, objene Feinheit und Artigkeit angeboren oder nur Wirkung derguten Lehre wäre, welche sich der König Ludwig aus denBegegnisscn des ungestümen deutschen Heeres entnom-men So wenigen Glauben der König Ludwig den Ver-sicherungen der Freundschaft beymaß, welche in den kaiser-lichen Briefen, deren viele ihm gebracht wurden, und ob-wohl ihm die schmeichelnde und kriechende Höflichkeit derNeurömcr mit jeder Erscheinung einer byzantinischen Ge-sandtschaft widerlicher wurde, so verbarg er dennoch diesenUeberdruß so künstlich und schien so vielen Werth auf dieEhrenbezeugungen und Lobsprüche der kaiserlichen Briefe zulegen, daß der Kaiser Manuel dadurch beruhigt, ohne alleVcsorgniß und Furcht seiner Ankunft entgegensah. Auchdie Königin Elcenora wechselte mit der Kaiserin Irene Brie-fe, und obgleich der Schwulst und die rednerische Ueberla-denheit der Briefe der Kaiserin den Franzosen noch mehrmißfiel, als das Ucbermaß der Höflichkeit und Schmeichelei)in den Schreiben des Kaisers so nützte dieser Brief-

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nenres." OLo üe Dioss. S. 33.Diese Worte zeigen übrigens deut-lich, dag jene Briese nicht von derKaiserin selbst geschrieben, also nurCeremontelbriefe waren, welche eben