Die Pilgerheere im griechischen Kaiserthum. rz;
Die Botschafter des Königs Ludwig von Frankreich,welche schon aus Deutschland, wie oben berichtet worden,nach Constantinopel voraus gesandt worden, waren Zeugenaller dieser Mißhclligkeitcn zwischen den Griechen und denDeutschen. Wenn sie aber auch nicht geneigt waren, diedeutschen Wallfahrer in Schutz z» nehmen, sondern ihrenUngestüm und ihr ungefüges Wesen als die Ursachen ihresMißgeschicks und der ihnen von den Griechen widerfahrnenWiderwarügkciten betrachteten; so wurde wider sie selbst,bald nach der Ucoerfahrt des deutschen Heers, so treulosdas Recht der Gastfreundschaft verletzt, daß cs sichtbarwurde, wie wenig redlich das griechische Volk cs auch mitden französischen Wallfahrern meinte. Denn eine ScharFranzosen, welche dem Heere ihres Königs vorangezogcnund mit den Deutschen nach C»„stanrinopcl gekommen war,obwohl cs ihnen auf die Vcrwcndunz der französischen Ge-sandten von dem Kaiser gestattet worden, in ihren Wohnun-gen diesseits des Hcllespvnt ihren König zu erwarten, wurdeplötzlich und ohne alle Ursache so ungestüm von einer über-legenen Zahl Petschcnegen und Komancn angegriffen, daßsic hinter ihre auf einer benachbarten Anhöhe gestellten Wa-genburg zu fliehen genörhigt waren. Auf die Klage derfranzösischen Botschafter wurde zwar von dem Kaiser, wel-cher heilig und theuer versicherte, daß jener Angriff der
rrinoixis (d. i. des Kölligs Ludwig)
xorerain. iiiMriis et: uraxime §oriLninraciione iltos rranslreture co-äieenrcs, se xacnrm arimIiQ^erarore lirmasse, csaocl „rrllninkiroruw. ii)i iieiruitteronr reinrnwre.L^eZii vero unuieii, ^ni aäkiic: inu.rl)e Lno-rudanrnr, Iroe an6ieni.es
lam tali x>aetv bcrniinarnnl., irl. illiiruusuieLrenr et siornin iäoncnui inuiiarn ^arrem exsuearanre« liake-ront." O6o6e1)io§. Diese Pit-ger, welche nicht gern mit den Deut-schen sich zusammenhielten, waren,wie man sieht/ aus dem französischenLothringen.
I. Clw.
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