Die Pilgerherre im griechischen Kaiscrthum. irg
die Ausschweifungen, welche von den deutschen Pilgern aufdem Durchzüge geübt worden, erhob sich ein Briefwechselnicht ohne Erbitterung von bcyden Seiten. Der KönigConrad brachte in einem Schreiben an den Kaiser Manuelkeine andre Entschuldigung wegen der von seinem Volkeverübten Gewaltthätigkeiten, worüber die Griechen klagten,vor, als daß solcher Frevel ohne sein Wissen vom ungestümenunbändigen Volke, das vom Heere getrennt im Lande herum-gefahren, verübt worden, und daß wohl niemals ein zahl-reiches Heer durch fremdes Land, ganz ohne alle Beschädigungder Bewohner gezogen. Der Kaiser Manuel antwortete aufdieses Schreiben mit biktcrm Hohn und Spott: er habe bis-her mit großer Mühe den Ungestüm seines Volks gebändigtund von den Wallfahrern jeden Schaden abzuwcndcn ge-sucht, um nicht in den bösen Ruf zu kommen, als verletze erdas Recht der Gastfreyheit; aber wenn dem Könige Conrad,als einem weisen und verständigen Herrn, solche Frechheitnicht sündhaft dünke, so werde auch er sich die Mühe sparen,die Wildheit der Ruchlosen seines Volks zu zügeln; undwenn dann die Wallfahrer künftig über Beschädigung klag-ten, mit der Ausrede sich entschuldigen, welche der KönigConrad ihn gelehrt
^nicunyne ^aoiem eins viäere me-letnr, inonrvatus eins xennti väcrl.-1-tdnr. tznoä Oonraäu? Nvx od Ito-iroreiu. Romani imperii. ouminoäetestedarnr. Onmcjne Rex 6rae-cornm in Roo cottsensisrer, nt os-enluin ei porriAerer, ixxo leinenseäenre, nee 1roo 6onr.iäo ;
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N5MtlLnclo saliitnrent. Hlioä er f°L--el.nrn S. unren Anm. Auchdie Briefe, welche zwischen Manuelund Conrad gewechselt wurden, füh-ren auf ähnliche Streitigkeiten, unddie Schlacht mag dadurch veran-lagt seyn, dag der Kaiser die Zufuhrder Lebensmittel zu ihnen eben soverwehrte, wie clnst Alexius in glei-chem Falle.
33) So berichtet von diesem Brief-wechsel Cinnamus-
I. Che.