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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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Die Pilgeb Heere im griechischen Kaiscrthum. n/gleich wie einen Kampf mit wilden Thicren, zur Belustigung I. Ehr

H47.

zu schauen und sich an dem wunderliche» fremdartigen An-blick der Barbaren zu weiden. Aber gleichwohl waren ausängstlicher Beforgniß nicht bloß die äußern Festungswerke,sondern selbst die inner» Mauern der Stadt mit einer zahl-reichen Miliz besetzt. Als nun die Deutschen ruhig und intrefflicher Ordnung vorübcrzogen und über die Drücke amAusflüsse des Bathyssus in den Meerbusen nach derVorstadt Pera ") sich begaben, konnte das griechische Volkdie Täuschung seiner Erwartung sich nur erklären theils ausdem dumpfen Erstaunen der Deutschen über die Pracht undFestigkeit der großen Stadt und die Sicherheit und Furcht-losigkeit der unermeßlichen auf der Mauer versammeltenVolksmenge, theils selbst aus der Furcht vor der großenMenge und stattlichen Rüstung des griechischen Heers

N) C > nnamus beschreibt dieLage dieser Brücke (S. 42.) sehr ge-nau : (indem das schwarze Meer

rechts einen ziemlich tiefen Meerbu-sen bildet (uiro^gcchi- ru-ce erotvü-gebt es gleichsam gegenWesten zurück und »erschafft dadurchden Bpzantiern einen länglichenHafen. Ein Flutz aber (der Batbys-sus, jetzt Scheatschana), welcher wei-ter oben fliegt, durchströmt die dorti-gen Ebnen und ergießt sich nicht weitvon Constantinopel in den Meerbusenan seiner Spitze, gerade an demOrte, wo die Brücke gebauet ist.

34) Damals gewöhnlicher Pikri-dium genannt.

ZL)AlS Conrad sich in dem Phi-lvpation befand, schauetc er von dorrden Umfang der Stadst Dir Höhe

der Thürme und die Tiefs des Gra-bens, welcher um die Siadt lief,setzten ihn in großes Erstaunen. Alser aber die Menge von Weibern unddas müßige unbewaffnete Volk aufden Vormauern (rerr rcö? ir^oeiNH-/ca»-) stehen sah; denn alle die-jenigen , welche des Krieges Mühse-ligkeiten zu schmecken gewohnt wa-ren , bewachten entweder die inncrnMauern oder standen vor den Au-ßenwerken (77^0 roü 7ik^i/?ci^on)und erwarteten den ersten Angriffder Deutschenalö er alles dieses sah, da merkteer, daß diese Stadt wie cs dennauch wirklich war durch ihre»Ueberfluß an Macht furchtlos wäre,ging schnell über die Brücke, welcheüber den nahe gelegenen Mecrfluß-