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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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126
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n6 Geschichte der Kreuzzüge. Buchlll. Kap. VI.ehr. kein sicheres Urthcil möglich ist. Der Vischoff Otto von

H47.

Freysingen< welcher nur in der Lebensbeschreibung des Her-zogs lind nachmaligen Kaisers Friedrich von dieser unglück-lichen Wallfahrt berichtet, schweigt fast über alle Unfälle,welche seit dem Unglück bey Choerobaccha das deutsche Heertrafen, und entschuldigt die Unvvllstandigkcit seiner Berichtedamit, daß er als Lebensbcschrciber seines Neffen sich vor-gesetzt habe, nicht ein Trauerspiel, sondern eine fröhlicheGeschichte zu schreiben ^). Die griechischen Bücher klagenüber die Hoffahrt des Königs Conrad, welche durch jenegöttliche Strafe so wenig gedcmüthigt worden, als der Un-gestüm seines Volks gebändigt; der deutsche König soll, alskaiserliche Botschafter ihm, da er gen Cvnstantinopcl anzog,entgegcnkamcn und ihn zur Unterredung mit dem KaiserManuel in die kaiserliche Pfalz einluden, begehrt haben, derKaiser selbst solle ihm außerhalb der Stadt cntgegenkom-mcn 2 °).

Von der Wildheit und Unbandigkeit und dem ungefügenWesen, zugleich auch von der Unbcholfenhcit und Dummheitder Deutschen waren die wunderlichsten Schilderungen unterdem Volke der Hauptstadt verbreitet. Die Einwohner vonConstanünopel erwarteten daher nichts gewisser, als einenunbändigen und ungeschickten Angriff auf die außerhalb derStadt ausgestellten griechischen Truppen von den vorbeyzie-henden ungefügen Riesen, und vieles Volk, selbst vieleWeiber, hatten sich auf den Mauern versammelt, um denleichten Sieg der griechischen Klugheit, Geschicklichkeit undBehendigkeit über die deutsche Wildheit und Unbeholfenheit,

ßoeäiam seä jocuiiäarn iiro^or-uiiuns ^esr. 1' r. I. c. 44.

Iiislorlam , aliis vel alias AL) Oiunam. S. 42.