rrr Geschichte der Arcuzzügc. Buch III. Kap. VI.
2>n?hr. Ein schreckliches Unglück raubte aber balv dein deutschenHeere eine viel größere Zahl der tapfersten Krieger, als inder blutigsten Schlacht von den Griechen hätte erschlagen
7. Sept. werden können. Als am Vorabende vor Mariä Geburtdie ermüdeten Pilgerscharcn, nur noch wenige Tagereisenvon Consiantinopel entfernt, in die schöne und weite von^ zwey kleinen Strömen umflossene Ebne bei) Chörobacchakamen, beschlossen der König Conrad und die Fürsten dortzu rasten und das Geburtöfest der heil. Jungfrau in Freude»und Andacht zu begehen; denn dieses Land hatte Ueberflußan fetter Weide für die Rosse, welche der Stärkung am mei-sten bedürftig waren, und für die Menschen ließ sich auszwey nahen volkreichen Städten reichliche Lieferung von Le-bensmitteln hoffen. Die Pilger freueten sich dieser Bequem-lichkeiten und Vorthcile; auf ihrer ganzen Heerfahrt hattensie nicht in so herrlicher Gegend gerastet Aber schon in
I-raxiMt> auke Iiativilrtom u.Mariae serir. Otto Uris, ste gcst.krist. I. o. 45.
2A) >, Vallem gULktstom jttxt-t ox-xiäulrrm Oircrovaclr stickum, vsmxiviristLtate laetom, amoiouli ouius-äsut rneä.io äearrrsrr ooirsxiouLM»tliiixuiitis." Otto Z?rrs, I. 0.Es ist die Ebne bey dem oft in den by-zantinischen Schriftstellern genanntenOrte cütoeroli2voii2welche »ach C! nnamus (S. 41.)zwischen den beyden Flüssen Arhyras(icyt gewöhnlich : ^grrr stoloe) undMclaS (jcyt Oere Litt) nichr weitvon Constantinopcl liegt. oinuLm.E. 4 r- „Diese Gegend, sagt Eili-tt amu s, liegt abschüsstg fäirruf-fe,)und ist reich an Kräutern, besonderszur Nahrung für die Pferde." „Es
durchfließt, sagt Nicetas kS. 43.),diese Ebne ein weder tiefer noch brei-ter Fluß, mit Name» Mclas. ImSommer hat er wenig Wasser, sodaß er dann zu einem schlammigenGraben wird, weil das Land, wel-ches er durchfließt, nicht sandig, son-dern fett ist und tiefe Furchen beymPflügen gibt. Im Winter aber, oderwenn Play regen ei »brechen,
wächst er zum großen Fluß an.
verwüstet das benachbarte Land, reißtdie Arbeit der Ackerleute hinweg, hin-dert die Reisenden an der Fortseynngihres Weges u. s. w." Odo vonDeuil nennt diese Gegend: „ i>rr-tum lluviolo guostam vcl torreureirxiguirm et mari coutiguo tcrmr-irarrim! "
2h) „lateor, toro cx^cclilroirir