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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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2. Ehr.1147 ,

uz Geschichte der Kreuzzüge. Buch HI. Kap. VI.

mehrere herbeygelaufen waren, durch Wuth verblendet,merkten nicht seine Absicht, sondern griffen ihn mit Ungestüman, in der Meinung, er komme, den Mord des Gauklersan ihnen zu rächen, und nöthigten ihn zur Flucht in dieStadt. Bald kam der Statthalter mit vielen Bogenschützenzurück, trieb die verwegenen Pilger aus einander, und ließbesonders diejenigen, welche einzeln angetroffen wurden,tödtcn oder verwunden; viele wurden in den Schenken er-schlagen. Die Wallfahrer rächten sich dafür durch schrecklicheVerwüstung und Verbrennung des umliegenden Landes, biszuletzt dem Erzbischofs Michael es gelang, Versöhnung zustiften '^).

Der Kaiser Manuel, durch diese aus so geringer Ver-anlassung entstandenen blutigen Händel geschreckt, sandtealsbald zahlreiche, meistens aus Pctschcnegcn und Komanengesammelte Scharen unter einem erfahrnen Fcldherrn, Pro-such, von türkischer Herkunftaus, um dem deutschen

ist) Es scheint hier zwischen denErzählungen des Nicctas und Odovon Dcuil von den Ereignissen bei)Philippopolis ein Widerspruch obzu-walien, welcher sich jedoch lösen läßt»Nach Nicctas lS, 42.) wurde derStreit, welcher zwischen der Hinter-wache des deutschen Heers und denGriechen bei, dem Abzüge des erstcrnentstanden war, durch die Ucbcrrc-dungskunsi des Erzbischoffs Michaelversöhnt, und es kam nicht zumKampfe, Odo von Dcuil dagegenberichtet, cS scy wirklich zum Kampfgekommen mit den oben im Texteerzählten Umständen. Nach dem Be-richte des Nicctas selbst war jedochder Vorfall bei) Philippopvlis für denKaiser Manuel die Veranlassung,

schnell Truppen in die Gegend vonAdrianopel zu schicken, um die Wild-heit der Kreuzfahrer in Schrankenzu haltet,. Wenn nun aber dortnichts anders vvrgefallcn wäre, alsein Streit, welcher ausgeglichenworden, wie würde der Kaiser sichbloß dadurch zu dieser Maßregel ha-ben bestimmen lassen? Also ist wohlnicht zu bezweifeln, daß Nicetasnur von der Verhütung noch schlim-merer Begebenheiten redet, welchedurch die von Odo von Dcuilerzählten Vorfälle hätte» Herbehge-sührt werden lönnen.

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jurrtt^cc^cvu ^wucccxHg. 6 ca I, em.x. 40. 41.