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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Geschichte der Kreuzzüge. Buch HI. Kap. VI.

2. Mir.i-47-

srändniß, daß nicht mir die Griechen ohne Furcht das Lagerder Wallfahrer besuchten, sondern auch der König Conradin die Stadt zum Mittagsmahle in der erzbischöfflichenWohnung kam. "Zuletzt aber kam es auch dort zu blutigemKampfe durch ein bloßes wunderliches Mißverständniß.Ein Gaukler, welcher mit allerlcy Kunststücken einer abgesrichteten Schlange das Volk zu belustigen pflegte, kam ineine Schenke der meist von cingcwanderten katholischen Chri-sten bewohnten Vorstadt von Philippopolis, wo mehrere

ten In der Gesellschaft und ein gegen-'übergestellter Magnetstcin (x»s )-c-Anx " Und

sehr charakteristisch für die Römerdieser Zeit ist die Art, wie sich N i-eetas über die Klugheit auSdrückt,mit welcher der Italiener Michaelden guten ehrlichen König Conradhinterging:Er milderte dessen Sinndurch die Lockungsmittcl der Wortsrom rü/Lt), bezau-

berte ihn durch das Honig der Zun-ge, wechselte mit seinen Gedankenum, zwar ganz anders, als er eSsagte, aber auf die mißlichste Weisefür das römische Reich, und nahmalle Gestalten an, gleich wie jenerberühmte Proteus." Die Kunst, inder Unterhaltung immer das zu fin-den, waS dem andern angenehm ist,und seine Rede nach dessen Weiseeinzurichten, war bey den Griechendamals das Ziel aller Bildung, wiebey jedem finkenden Volke.

h.it." Oslo cle Oiog. III. S. 27.Ohne Zweifel waren diese Lateiner

Colonistcn aus den westlichen Gegen-den, vielleicht aus Italien, wennman nämlich einen Schlich auf ihreHerkunft daraus machen darf, dagder Erzbischoff Michael ein Italienerwar. Wer gern aus ihnen Italienermachen wollte, könnte auch noch fürsich anführen, daß die Italiener indieser Zeit noch zuweilen der Ehregenießen, vorzugsweise Lateiner ge-nannt zu werden, z. B. bey Ila-ic-

V1 c. üe gostis I''riä. I. IÜI>. II. 0 . 2.

in der bekannten Stelle, wo auf demNonkalischcn Reichstage von ngz derKaiser Friedrich Rolhbart»n, soinirori Iwuclentlam I. tt tin ll I N M,gni cnm inseoiinio sie scicutia Ir-xntn gloriciiinr, maxinio Icgnnc iir-

venirentnr trans^rossoies." WennColvnistcn aus den westlichen Gegen-den, Deutsche oder Franzosen lb'rccnci,c,,H«//vt), schon im zwölften Jahr-hunderte in Ungarn eine eigne nachihnen genannte Stadt bianaLvillaoder bewohnten, wir

wir aus sichern Nachrichten wissen,

ck-IU. .a.-i. 11. gg. Geich, der Krcuz-zügc Tb. I. S. 8 Z. Iler, ab Lleit. I.