Die Pjkgerheere im griechischen Kaiserthum. rr;
Die Deutschen geriethen in heftigen Streit und selbst 2. ehr.blutigen Kampf mit den Griechen; denn die deutschen Ritterkonnten am wenigsten das abgemessene Benehmen der Grie-chen verstehen und würdigen, und den Zorn und Grimm,der in ihren Gemüthern tobte, verbergen; auch hatte derKönig Conrad nicht Kraft und Festigkeit genug, um denUngestüm seines Heers zu bändigen. So lange sie durchgebirgiges Land zogen, zügelte die Furcht vor im Hinterhaltverborgenen griechischen Truppen ihre Unbändigkcit; abersobald sie bey Sardica in ebneres und offeneres Land kamen,wußten sic nichts mehr von Mäßigung. Sie plündertendiejenigen, welche ihnen Lebensmittel zum Verkauf brachten,raubten Vieh, selbst ganze Heerden und erschlugen diejeni-gen, welche sich nicht willig ihr Habe und Gut rauben lassenwollten; und die Griechen klagen, daß der König Conradauf die Beschwerden über den Ungestüm seines Volks, welchevor ihn gebracht worden, entweder gar nicht oder nur mitunnützen Verwünschungen der Zügellosigkeit und Ausgelaftsenhcit solcher gottloser Wallfahrer geantwortet habe
Als das deutsche Heer bey Philippopolis mehrere Tageruhte, erhielt der Erzbischofs dieser Stadt, Michael, Ita-liener von Geburt und ein Mann von angenehmen Umgangund einnehmenden Sitten "), anfangs so gutes Einver-
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kerrenc." Vielleicht geschah die Zäh-lung zwcymal.
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1Z) Nicetas S. H2. Er nennt denErzbischoff Mlchac! i» seiner geziertenSchrc-dart: ,, einen Mann von gro-ßer Beredsamkeit und gleichsam dasPflegekind der Weisheit, von seh»anziehenden und einnehmenden Sit-
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