ii4 Geschichte der Kreuzzügc. Buch III. Kap. VI.
I Tkr. freundschaftlichen Gesinnungen ihres Herrn von neuem kundzu thun In den Augen der Wallbrüder erschienen allediese Bemühungen der Griechen, ihnen gefällig zu seyn,nur heuchlerisch und darauf berechnet, sic zu berücken undin solche Sorglosigkeit zu bringen, daß das feige Volk sieüberfallen und ohne Gegenwehr tödtcn könnte, sobald cswollte; und die Ängstlichkeit, womit sie von den Statthal-tern und Kriegsvölkern des Kaisers sich bewacht sahen, be-stärkte ihren Argwohn. Wie konnte cs den Wallbrüdernverborgen bleiben, daß der Kaiser, als sie bcy Belgrad überDie Donau fuhren, auf das genaueste die Fürsten und Ritterund ihr Gefolge und alle Bewaffnete und Unbewaffnete, sowie sie die Schiffe verließen, zählen und aufschrcibcnließ ")?
ic>) Dem Könige Conrad gingen der bis yo-oo; weiter konnten sie nicht,
Sebastus Michael aus dem edel» kommen (ist ii-örürri- arH ocov
Eeichlechte der Politologen und ein e/e',-0^0). Die Grie-
ber ( 0:10,'Nc< u uc<reH') zählten nur cllium 8 , licorzri I>rovlstcrut eir
andrer vornehmer Mann, welcherdas am byzantinischen Hofe sehr eh-renvolle Amt eines ChartulariuS (d.i. eines geheime» Secretairs oderCanzlers) bekleidete, entgegen. Sieerwarteten den König zu Sardica.kinicrm. S- 3 y. Dieselben scheinenauch dem König Ludwig entgcgen-gegangen zu seyn, wenigstens MichaelPaläologus; und Michael BranaS,welchen Cinnamus (S. 46) alsden zweyten der an den Königvon Frankreich geschickten Gesandtennennt, ist vielleicht der Lhartularius,dessen Namen er bcy der Gesandt-schaft an de» König Conrad nichtnennt.
chen machte» auch kein Geheimnisaus dieser Zählung, wie man vonOdo von Ocuil weist, der die Grie-chen selbst davon reden hörte: ,,- 4 .ii-stiviniiis L Orrcois, czrrr Lteiriaiiiias1111111 e r a r ri 11 r rrLiieeriiitce» erim(lZoiiracliiiri) cum iiongenlis (lex.I! 011 a x i 11 r a) miltihus er gniii-Aciiiis er sex.igiiNL sex rrsiiskietLL-ke." Oih. III. x. ZI. Nach Odovon Deuil geschah diese Zählungaber erst, als die Deutschen in denkaiserlichen Schiffen über den Hcl-lespont gingen, und so war es auchdem Priester Hclmold zu Bühow vondeutschen Pilgern selbst berichtet;lllrroii. Slav. c. 60 (I-eiliiiir. Scrixrr.Lruiisv. D II. S. ZS8. „ ltct Iir.r-
n) einiiam. S. 3 y. Diese Schrei-