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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Die Pilgcrheere im griechischen Kaiscrthum. n;

aber, welcher dem Heere so viele ersprießliche Dienste durch I Che.seine Klugheit und Erfahrung geleistet, gelangte nicht nachConstantinopel, sondern erkrankte und starb zu Philippopolis, 7. Sepuam Tage vor Mariä Geburt, mitten unter der Feyer diesesFestes, welche die ihn begleitenden Geistlichen auf sein Be-gehren, da er sich dem Tode nahe fühlte, lim einen Tagfrüher begingen, weil er dem Dienste und der Verehrungder Mutter Gottes sein ganzes Leben geweiht hatte. DerKönig Ludwig besuchte hernach, als er nach Philippopvliskam, andachtsvoll das Grab dieses frommen Bischoffs vordem Altäre der St» Georgrnkirche, und feyerte über dem-selben mit feinen Bifchöffen und Aebten ein Seelenamt ^).

Nicht ohne Groll und Erbitterung wider die Griechenbetraten die Wallbrüder das Land des griechischen Kaiser-thums, und Hader und Streit waren bey solcher Stimmungder Gemüther nicht zu vermeiden, wiewohl Kaiser Manuelkeine Vorsicht vernachlässigt, um Streitigkeiten und Be-schwerden abzuwcndcn, überall Lebensmittel aufgchäuft undbesonders den Königen und Fürsten so ehrenvollen und an-ständigen Empfang bereitet hatte, daß der König Conradselbst in einem Schreiben an den Abt Wibald von Corveydie Höflichkeit und Gefälligkeit der Griechen rühmteZwey vornehme Gesandte warteten an der Gränze, um dieKönige im Namen des Kaisers zu begrüßen und ihnen die

WOaoäeOiox. III. S. ay. Zo.g) schreibt der König

c,u,o aälme Iiiimiis, ilileoiioni tiiaesignilia^mns. Sani, I)co graliak,ei inrcgri sniun.s. I'ei Ilun^ari.rmaeecencienles In (Iraceiam xerveni*

Man gebt, dieser Brief wurde baldnach dem Einrücken über die griechi-schen Gränzen, wahrscheinlich nichtlange nach dem ehreniwilen Empfangedurch die griechische Gesandtschaft,geschrieben.

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in. Band.