Die Pilgcrhccre i»i gricchischcn Kaisckthiiiii. mgerhccre solltlm zwcycrlcy zu Hallen mit einem fcycelichen Eide 2. Ehr.
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schworen; zuerst keine Stadt, Burg oder sonst irgend einenPlatz des griechischen Reiches feindlich angrcifcn oder in ihreGewalt bringen zu wollen, und zweytens, jede ehemals zumrömischen Reiche gehörige Stadt und Landschaft in Asien,welche durch ihre Tapferkeit den Heiden würde entrissenwerden, dem Kaiser zu überantworten. Zu solchen Ver-sprechungen ließen sich die Pilgcrfürstcn nicht bewegen. DerKönig Conrad und die Herzoge und Grafen seines HeereSschwuren nicht mehr, als keine Feindseligkeiten wider dasgriechische Reich üben und weder ihrem Heergcsinde nochdem geringen Volk irgend eine Beschädigung der Untcrtha-ne» des Kaisers gestatten, und wo sie etwa geschähe, hin-reichende Eenugrhuung geben zu wollen D.
7) Otto von Deuil gibt aus-führliche Nachricht über diese Ver-handlungen , so weit sie den Königvon Frankreich und die Franzosenbetreffen. Dis deutschen Geschicht-schreiber reden nicht davon; wirwissen aber ans Nicetas und Cinna-mus, dasi den bchde» Königen die-selben Anträge geniacht wurden.6 IIII1.1 NI. S. gg. dl i a. S. gl.Frevlich erzählen die griechischen Ge-schichtschreiber nichts von der zwei,-tcn Forderung, deren Odo von Deuilerwähnt; wenn wir den griechischenGeschichtschreibern glauben wollen, soverlangte der Kaiser nichts, als dasisie versprechen sollten, aller Gewalt-thärigkeiten und Unordnungen imgriechischen Reiche sich zu enthalten.Dagegen sicherte er ihnen die reich-liche Lieferung aller ihrer Bedürfnissezu. „Als alle sPilgerfürsien), sagt
Cinnamus, in dem Zelte des Kö-nigs Conrad der Deutschen s wo dieGesandten ihren Vor-rag wegen dcSEides, womit die Fürsten gelobensollten, dem römischen Reiche keinenSchade» zuzusügcn, gehauen hatten)zusannnengckommcn waren, dennConrad war der Vornehmste in denabendländischen Völkern, so erklärtensie, dasi sic den Römern zu keinemSchaden gekommen wären, auch sehrbereit scnen, solche Erklärung miteinem Eide zu erhärten, falls cs ver-langt wurde; ihre Heerfahrt geltePalästina und die Türken, welcheAsten verwüsteten. AlS dies Anerbie-ten von den Römern angenommenwurde, so ward es auch unverzüglichins Werk gesetzt von den Königenund von allen, welche sollst unterihnen zu den Vornehmsten und An-gesehensten gehörten, den Herzogen