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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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109
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Di'c PÜgerhecre im griechischen Kaiserthum. roy

die beyden Pilgcrkönige abfassen lassen mit aller Kunst Vers Ischmitzter Gleißnercy, worin die Griechen Meister z» scynsich rühmten, in der Hoffnung, durch erheuchelte Bewun-derung und übertriebene Lobsprüche der Tapferkeit undFrömmigkeit der Könige und ihres Volks, sie und alle ihreFürsten zu berücken und so günstig für sich zu stimmen, daßsie hernach alles bewilligen sollten, was nur von ihnen ge-fordert werden möchte. Wie konnte aber Manuel solche eitleHoffnung nähren! Die abendländischen Pilger kannten schondurch fünfzigjährige Erfahrung die Weise der Griechen, undder gerade Sinn der Ritter unterschied gar wohl, und amsichersten in der geschmacklosen Rednerey der damaligen grie-chischen Redckünstler, Heuchelei) und Gleißnercy von Wahr-heit und Aufrichtigkeit. Wenn auch der König Ludwig,durch Eitelkeit verleitet, das erste Mal durch die übertriebe-nen Lobsprüche, welche der Kaiser seiner verdienstlichen undGott wohlgefälligen Aufopferung und Selbstvcrläugnungspendete, sich täuschen ließ, und diese Lobsprüchc für ernstlichnahm, so lernte er doch bald sie richtiger schätzen, und hieltdie Ausbrüche seiner Ungeduld und des Widerwillens überdie gedehnten und wortreichen Schmeicheleyen in den kaiser-lichen Briefen nicht zurück.Lieben Brüder," sagte einstder lebhafte und heftige Bischofs Gottfried von Langres dengriechischen Botschaftern, welche eine lange Reihe ohne Endeheuchlerischer Lobeserhebungen von des Königs hohen Tugen-den ablasen, ins Gesicht, redet doch nicht so oft von nnsersKönigs Herrlichkeit und Majestät, seinem Ruhm und seinerFrömmigkeit, er weiß cs selbst recht gut und wir wissen csNicht minder"

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6) eirarurs (d. j. den Brief, wel- Könige Ludwig zu NegenSburg über--

chen die griechischen Gesandten dem reichten) ^cir-