io8 Geschichte der Kreuzzügc. Buchllk. Kap. VI.
2 . redlichen Hausvaters war den Fürsten nicht fremd. Ver-rranlich war Sitte und Ton des Umganges der Könige mitihrem Hofgesinde oder ihren Hecrgcscllcn, und die sclavischeEhrerbietung vor Königen und Fürsten, als irdischen Göt-tern, so wie die niedrige Schmelcheley in Titeln und Redens-arten, kam erst von dem byzantinischen Hofe, wo eine mehrals asiatische Tyrannei) und Sclavercy geübt ward, zu denVölkern des Abendlandes. Darum erschien cs den franzö-sischen Heeren so fremd, ja selbst verächtlich und verab-scheucnswürdig, als sie die beyden vornehmen griechischenMänner und ihr Gefolge, nach Ueberreichung des kaiserli-chen Schreibens, wie Knechte mit verbeugten Häuptern undvon unten gegen den König cufgcrichtetcm Blicke vor demköniglichen Throne stehend, die Antwort des Königs erwar-ten und nicht eher auf die Sitze, welche sie mitgebracht,sich nicdcrlasscn sahen, als da der König cs ihnen ge-heißen H.
Noch verächtlicher waren den meisten Pilgern dieSchmcichclcyen, welche in dem kaiserlichen Schreiben ent-halten waren. Der Kaiser Manuel hatte die Schreiben an
Lehrgedichte über die Erziehung gibt:früher aufzustcheri, als ihre Gebiete-rin, damit, wenn diese schelle, sieschon angekleidet und bereit sey, ihrreichen, was sie bedürfe u. s. w.Liinoiiilo cle 8i8nroiitIi Iiisr.üe ia lirc. ctu. Lriül äe 1'Ln.rope 1'.I. S. i?8.
5) „ Ne»e salnraro, sagt Odo vonDeuil, kkerisc^io reüäiti8 (lineris),resi)Oii5iciiicin 8 rauhes ex?hieerarit;iron. eirim seclererir uisi. Zii8ki. kostvero xositis siib8e11UL,
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