io6 Geschichte der Kreuzzüge. Buch III. Kap. VI.
I. Sbr.rig7-
zurück, als sie sahen, daß selbst durch Mißhandlung undUeberlistung die Kreuzritter nicht bewogen wurden, ihremGelübde untreu, die Waffen gegen Christen zu wenden.Obwohl Manuel mit dem Könige Conrad vcrschwäherc war,denn die Kaiserin Irene, die Tochter des Grafen von Snlz-Lach, war die Schwester von Frau Gertrude, des KönigesConrad Gemahlin; so fürchtete er doch den deutschen Königund dessen Fürsten nicht weniger, als den König Ludwig unddie französischen Barone. Der Krieg, welchen damals derHerzog Roger von Cicilien wider das römische Reich führte,spannte diese Besorgnisse noch mehr; denn die Schwäche desgriechischen Reiches war in diesem Kriege noch weltkundigergeworden, als zuvor, und durch die Vernachlässigung derFlotten und Küstenverthcibigung waren mehrere wichtigeSeestädte der Plünderung und ihre gcwerbfleißigcn Einwoh-ner der gewaltsamen Wegführung durch die sicilischcn Flot-ten preisgegeben worden "). Die Gesandtschaft, welcheHerzog Roger an den König Ludwig nach Etampes abgc-vrdnet, konnte den Griechen auch nicht unbekannt gebliebenscyn, und nach ihrer argwöhnischen Staatsklughcit besorg-ten sie, vielleicht auch nicht ohne Grund, daß dort von denwider das römische Reich so erbitterten Normannen denFranzosen irgend eine vielleicht für die Hauptstadt selbst ver-derbliche Unternehmung möchte in Vorschlag gebracht wor-den seyn 2 ).
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wohl last er in seiner geziertenSprache den Kaiser Manuel (S. ga)den Senaiore», den Beamten und demÄriegshcere die Kreuzfahrer schildern :,,wie dicLatcincr ganz mit Erz bedecktund blutgierig sind, wie auÄ ihrenAugen Feuer blitzt, und wie sie am
Blute sich erfreuen, gleich wie andeream Besprengen mit Wasser."
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Llcx. gest. etc. iMbrl u. 254.
5 ) Dieser Gesandtschaft erwähnen