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102 Geschichte der Kreuzzüge. Buch HI. Kap. V.
brüder der freudige und hoffnungsvolle Muth, womit sieausgczogen waren.
Das französische Heer zog von Worms über Würzbnrggen Regcnsburg, wo dem Könige Ludwig bereits ein glan-zender Empfang von der Geistlichkeit und dem Volke derStadt bereitet worden, und zwcy vornehme Gesandte desKaisers von Byzanz seiner warteten "). Die französischenPilger lagerten sich und ruhten einige Tage auf denselbenPlätzen jenfeit der Donau, von welchen die Deutschen ihreHeerfahrt zwcy Monate zuvor angctreten. Wahrend diedeutschen Pilger durch Ungarn theils auf der Donau herab-fuhren, thcils zu Lande zogen, näherten sich die Franzosenauf dem Wege des deutschen Heers über Passau und Neu-statt mit vieler Erleichterung durch die von den deut-
35) Der griechische Ecschichtschre!-.der Cinnamus (S. 3?.) nennt dieGesandten, welche zum Könige Con-rad geschickt wurden: Demetrius
Makrcmbolita und einen ItalienerAlexander, ehemals Grafen non Sra-vina. Nach üdo von Diogilo (S. 2 i)kamen zum Könige von FrankreichDemetrius und Maurus. Wahrschein-lich ist der Name Maurus nur einVegname von Alexander, und dieGesandten, welche zu Ludwig kamen,waren dieselben, welche schon bei)Conrad gewesen waren.
zü) Den Weg durch Deutschlandbezeichnet Odo von Osuil (a. a.O.) also: „lgrtnr dlcttis, >Vorma-ria, Wirccbnrgis, tNni-^ona, l?,c-ravia civicates oxirclciltikLinnce ni-duk äietis iuvicoiu a ko ckistant. ^
xco.-tremo ilominata gningno ciio-tao knick tlsgne rcck dlovam rcrdoac;
ea kirnt et niki ckeferankrcr äo eivi-katilnks, na» ktiklionrnr oxcrcitnrviotn^lia miicistrarerivls taiuen
nuno iintonr ulaincm jnclieo xokico-Mil Ilona», Ire." Wie die Tagereisenvon Odo von Deuil angenommensind , vermag ich nicht zu bestimmen.Won Metz nach Worms, und von danach Würzburg kommt jetzt kein Heerin drei) gewöhnlichen Tagcmarschen,und wie hätte dieses Heer so schnellverrücken können, da Odo selbst überdie kurzen Tagcmärsche Beschwerdeführt.