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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Der Auszug der Pilgerheere. 99

wo cs sich auf weiten und anmuthigen Feldern, unfern vomStrome, lagerte, um die unter der Führung des BischoffsArnulf von Lisieux nachziehenden normännischen und engli-schen Pilger zu erwarten

Noch in dem Lager am Rhein bewiesen die französischenWallbrüder, daß ihr Uebermuth und Ungestüm nicht vorder Heiligkeit ihres Gelübdes wichen. Obwohl die Wormserihnen alle Freundlichkeit erwiesen und reichliche Lebensmittelüber den Fluß brachten, so erhoben sie dennoch Gezänk undStreit, und warfen im Handgemenge einige deutsche Schif-fer in den Rhein. Hierauf waffneten sich die Bürger vonWorms, um solchen Frevel zu rachen, erschlugen einen derfranzösischen Wallfahrer, welche auf das jenseitige Rheinufcrgekommen waren, und verwundeten mehrere. Schon dro-Heren dagegen die Franzosen alle Schisse im Rhein zu ver-brennen; aber zum Glück für die Wormser hatten die fran-zösischen Kauflcutc und Wechsler, deren Maaren und Geldzum Theil in diesen Schiffen waren, selbst zu viel dabey zuverlieren, als daß nicht die Verständigen unter diesen unge-stümen Wallbrüdern alle Mühe angewandt hätten, solchesabzuwchren. Durch die Bemühungen des Bischoffs vonArras und einiger Barone wurden auch die Wormser, welcheschon alle ihre Schiffe hinweggeführt hatten, nach einigenTagen bewogen, den Markt der Pilger wieder mit Lebens-mitteln zu versehen

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z>) So kurz Odo von Deuil(S. -8>) von diesem Vorfall spricht,

okme anzugsbcn, von welcher Seit«der Streit veranlagt worden, so drückter doch seinen Unwillen über denUebermltth und die Frechheit repfranzösischen Pilger stark genug aus.

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I. §l,e." 47 .