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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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98 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IN. Kap. V.

2. Cl,r. stab und Pilgertasche, und empfing von dem Papst Eugcnius* ^ den apostolischen Segen ^). Mg alles vollbracht worden,gelangte Ludwig nur mit Mühe durch das erstickende Ge-dränge des Volkes in das Schlafgemach der Mönche, speistemit den Klosterbrüdern demüthig an ihrer Lasel, und nahm,als er das Münster wieder verließ, mir einem zärtlichenKusse von jedem der Brüder Abschied.

Ohne Säumen eilte hierauf König Ludwig von Parisnach Metz zu dem Heere, welches nur wenige Tage seinerAnkunft harren durfte, und dann in der schönen Ebne ander Mosel nicht länger verweilte, als nothwendig war, umdie Gesetze zur Handhabung des Friedens und der Zucht undOrdnung im Heere zu verabreden, welche von den Fürstenbeschworen wurden ^). Mittlerweile zogen der BischofsAloysius von Arras und der Abt Leo von St. Berlin vorausgen Worms, um Schiffe zur Ucbcrfahrt des Heers über denRhein zu micthen.

^ Iu- Am Tage Petri und Pauli zog der König Ludwig mitseinem unermeßlichen Heere durch Worms, von dem Bischofsund der Geistlichkeit und dem Volke herrlich empfangen, undfand durch die geschickte Besorgung des Bischoffs von Arrasund des Abtes von St. Vertin im Rheine dcr Schiffe eineso große Zahl, daß das Heer in sehr kurzer Zeit, ohne eineBrücke zu bedürfen, nach dem jenseitigen Ufer überfuhr,

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