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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Der Auszug der Pilgerheere. 97

dem Heere ^), zeitliche» Gewinn von denen zu erlangen 3. <M>trachtend, welche ewigen Gewinnes willen sich unsäglichenMühseligkeiten und Gefahren unterwanden.

Der König Ludwig, frommen und andächtigen Ge-wächs, und voll Eifer für Gott wohlgefällige Werke, eheer nach Metz sich erhob, besuchte zuvor, überall Almosenund milde Gaben spendend, alle Klöster in Paris, und selbstdas Sicchenhaus der Aussätzigen außerhalb der Stadt. Nurvon zwey Dienern begleitet, durchwandclte er die Gemächerder Kranken und. tröstete die Leidenden mit Gaben undfreundlichen Worten, während sein Gefolge mit Erstaunenüber des Königs wunderbare Selbstüberwindung draußenseiner harrte ^). Von da begab er sich nach St. Denys,wohin seine Gemahlin und Mutter und eine unzählige MengeVolks ihm vorangegangen. Alle Anwesenden wurden zuLhränen gerührt, als der jugendliche König mit inbrünstigerAndacht demüthig anbctend sich vor den Gebeinen des heili-gen Märtyrers Dionysius auf den Boden warf und hieraufder apostolische Vater Engcnius und der weise Abt Sugerdie goldene Thür des Altars öffneten und das silberne Käst-chen hervorzogcn, um dem Könige den Anblick und Kußdes unvergleichlichen Heiligthums zu gewähren. Unter lau-tem Weinen und Wehklagen seiner Mutter und des ganzenversammelten Volks nahm König Ludwig alsdann von demAltar des heil. Dionysius die heilige Oriflamme und Pilger-

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I. S. 16.

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