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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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Der Auszug der Pilgrrheere.

auf jenem Tage zu Frankfurt die Fürsten als König und sei- 2 Ck>e.nen Nachfolger im Reiche angenommen hatten, übertragen,ritt der König Conrad, in großer Pracht, mit seinen beydcnBrüdern, dem ehrwürdigen und weisen Bischofs Otto vonFreysingen und dem Herzoge Heinrich von Baiern, danndem Herzoge Friedrich von Schwaben, seinem Neffen, demalten Herzoge Welf, dem Markgrafen Odoaker von Steyer-»nark, dem Herzoge Wladislaus von Böhmen, den Bischof-fcn von Basel, Passau und Rcgensburg und vielen andernvornehmen Reichsfürsten geistlichen und weltlichen Standes,und einer unzählbaren stattlichen Ritterschaft in das Lagerder Pilger bey Regensburg ein.

Wie mancher mochte von bangen Ahnungen bewegt wer-den unter denen, welche dies prächtige und gewaltige Heerim Anfänge des Maimonates mit eitler und thörichter Hoff-nung die ferne Heerfahrt antreten sahen! Es war im deut-schen Reiche noch nie eine so herrliche Ritterschaft gesammelt,noch nie ein so wohlgerüstetes Heer gesehen wordenStattliche Scharen folgten den Herzogen, gebildet aus dentrefflichsten Männern ihrer Völker; vor allen zahlreich undprachtvoll gerüstet und geschmückt waren die königlichenScharen. Der Glanz der Helme und Schilde blendete dasAuge, es strahlten von Gold und Silber die köstlichen Ziemirund Wappenkleider, unabsehbar war der Wald der Lanzenund Speere und geziert und erheitert durch flatternde lichteBanner, und die Erde erbebte unter den Tritten der gewal-tigen Schlachtrosse, als die Scharen sich erhoben. WenigeGrafen, Herren und Ritter in Franken, Schwaben und

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