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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Der Auszug der Pilgerheere.

Königs vertrauter Freund, dem Papst auf seiner Reise nach I.^Chr.Paris zu Dijon überreichten "), Conrad sich dcmüthigstentschuldigte und inständigst den heiligen Vater zu einerUnterredung mit ihm wegen höchst wichtiger Angelegenheitender deutschen Kirche nach Strasburg zu kommen bat, sogewann er nichts weiter, als daß Eugen noch einen zwcytcnLegaten als seinen Stellvertreter, den Cardinal Guido,Canzlcr der römischen Kirche, nach Deutschland sandte

So wurde dann unter mancherlei) mehr Niederschlagen-den als ermunternden Vorbedeutungen die dritte großeWallfahrt nach Jerusalem begonnen, nach der Zählung de-rer, welche an eine Wallfahrt Karls des Großen zum heiligenGrabe glaubten "). Das deutsche Heer sollte, der Verab-redung der beyden Pilgerkönige zufolge, zuerst ausziehen,um dem durch Deutschland nachfolgenden französischen Platz

is) Sie trafen den Papst zu Dijonam ay. März (III. Idal. . 4 xril). °W i-s>al<l> (dessen Wahl zum Abte vonCorvey, während sein wegen Simo-nie abgcsctztcr Vorgänger Heinrichan den apostolischen Stuhl appellirthatte, eine von den Angelegenheitenwar, über welche der König Conradpersönlich mit dem Papste sich zu be-spreche» wünschte) Lx. izi. in Mai-teuc et Durand clolleet. ampl. 1 . II.aal. Zio. Auf eine merkwürdige Wei-se entschuldigt sich Conrad in demSchreiben, welches die oben genann-ten Gesandten überbrachtcn, gegen dieVorwürfe des Papstes.Was ihrdavon sagt, dag wir ohne euer Wis-sen in eine so wichtige Sache, näm-lich die Bezeichnung mit dem lebendigmachenden Kreuze und Len Entschlußzu einer so weilen Kriegsfall«, uns

eingelassen, das hat euch eure großeLiebe cingegebcn. Aber der heiligeGeist, welcher wirkt, wo er will,und urplötzlich kömmt, gestattete unSkeine Frist, weder euch noch jeman-den sonst zu befragen; sondern, lsowie sein wunderbarer Finger unserHerz eberührto, ,so trieb ec unfernganzen Sin» an, ihm unverweilt zufolgen." Wahrscheinlich verfaßte derAbt Wibald dieses Schreiben; esfindet sich daher in der Sammlungseiner Briefe. Lx. 20. col. 204eaS,

lg) 4 Vtl>al<ll Lx. 14. I. e. col,2ao.

14 )llacta esr maxima tu lurcosexpeättlo, guao rcrria äicilur,guia xr 1 mam kecir ldarolus erseouuäa älolrur llirriooitena. ".4. liiert Li Liirou. ad ». ii48-