2. Tbr.
Ilgö.
76 Gesch. d. Kveuzz. B. III. K. III. Der h. Beruh.
im Kummer den Geist aufgab, obwohl Bernhard ihn besuchte,um ihn zu trösten und für ihn zu beten
So hatte Bernhard das große Werk, wofür er nachDeutschland gekommen war, vollbracht, und die Freude derWallbrüder war desto größer, weil sie an dem Gelingen des-selben schon verzweifelt hatten.
,9) Otto 1. 0. Der alle
Friedrich lag i» Gallien tränt, wies>ch Otto ausdrückt. Man ssxt ge-wöhnlich dafür Len Elsaß, (s. Pfi-ster Geschichte von Schwaben Th. II.S. iys), wahrscheinlich weil er, nachder Erzählung desselben Schriftstel-lers, im Kloster St. WalpnrgiS ander Eränze des Elsasses begrabenwurde DaabcrOaUia hier übcrhäuvtdaö überrheinlsche Land (ck. OttoI-'ris, l. 0. cap. 57. ezcilhner, soist wahrscheinlicher, daß er in einemOrte sich befand, welchen der heiligeBernhard aus seiner Rückkehr vonSpeyer nach Clairvaux (s daS fol-
gende Kapitel) besuchte. Denn Ottsvon Frcysingen erzählt, was obenim Texte von dem Besuche dcS heil.Bernhard bey dem alten Herzoge an-gegeben worden (s>wem xraeckicrn»Achtlos visitanäi gratis aäiir et I>e-neckioeus ei in oralioncs reccxir) ;wäre Friedrich im Elsaß gewesen, somüßte Bernhard schon auf seinerReise von Eon stanz nach Speyer, alsoschon ehe der jüngere Friedrich dasKreuz »ahm, ihn besucht haben.Nach dem Reichstage trat Bernhardsogleich seinen Rückweg über Wormsund Kreuznach an.