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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Der hei!. Bernhard in Deutschland.

wie an einen bloßen Menschen Er kielt ihm die Wohl-thaten vor, welche er von Gott empfangen, die Marler undTrübsal, welche der Heiland für ihn geduldet, und schaltihn einen Undankbaren, der solches seinem Heilande nichtvergelten wolle; er erinnerte ihn an das jüngste Gericht unddie schwere Rechenschaft, welche Gott wegen solcher Undank-barkeit von ihm fordern werde. Diesen erschütternden Wor-ten widerstand Conrad nicht, überwältigt von der Ucbcrzeu-gnng, daß Gott durch Bcrnhard's Mund rede, unterbracher ihn mitten in seiner Rede und bat mit Thrancn um dieBezeichnung mit dem Kreuze. Bernhard erfüllte sogleichseine Bitte und überreichte ihm das Panier vom Altäre. Dazögerten auch die meisten der Fürsten, welche bisher derGottesfahrt sich geweigert, nicht langer, das Kreuz aus denheiligen Händen des frommen Abtes zu nehmen "Selbstder junge Herzog Friedrich von Schwaben, wiewohl seinalter Vater, Herzog Friedrich, krank danieder lag, und erder einzige Sohn desselben war, widerstand nicht dem Dran-ge seines Herzens, sich dem Dienste des heiligen Kreuzes zuweihen. Es schmerzte auch dieser gefahrvolle Entschluß desSohns den Vater so sehr, daß er nicht nur feinem Bruder,dem Könige Conrad, heftig zürnte, weil er dem Jünglingerlaubt, das Kreuz zu nehmen, sondern auch bald hernach

lg) II,ist. Otto von Frcusittgen MoKcsr. Irill. IN,. I. a. 55>.) erzählt,ohne diese Umstünde zu erwähne»,mw im Allgemeinen, dag Conradaus Bernhards Händen das Kreuz

empfange» habe; indeß sieht manauch auS seinen Worum: Ile-nar-

IiorrLrioiris verdo nst aangnenäLMcimcein emoIUret, daß BernhardSchwierigkeiten fand.

I. Ch'd.ngü.