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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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74 G c sch i ch t e der Kreuzzüge. Buch 111. K a p. 111°

2. ehr. geweiht, die Kälte ihres Königs für die Sache Gottes be«klagten, seinen Sinn verhärten? Wie konnten die Wunder,welche auch zu Speyer durch Bernhard vollbracht wurden ^),ohne Wirkung auf das Gcmüth des Königs bleiben ? Conradaber widerstand allen diesen Eindrücken mit Hartnäckigkeit,bis Bernhard durch die Macht der Ueberraschung, durchwelche er oft so große Dinge bewirkte, ihn überwältigte.

Ganz unerwartet erhob Bernhard zwischen der Messe,welche er feyerte, eine Ermahnung an das Volk für dasheilige Grab; er strafte vornehmlich mit birtern Vorwürfendie Hartherzigen, welche noch immer der in Gefahr schwe-benden Kirche von Jerusalem sich nicht erbarmten. Ale schondurch diese Rede das Gemüth des anwesenden Königs heftigerschüttert war, richtete Bernhard plötzlich an ihn erschüt-ternde Dsnnerworle, nicht wie an einen König, sondern

) Zivar weniger als in den andernDertern. (Vermummen,sagtdcrMönchPhilipp, non crebra Salem NI Ulis«onventiiins apparore mir.ioiil.i, neoäigiianir Deus, iibi miitns eer oon-

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° Ie , rcvelare giorism ?iiaw. I'.H 87 ) Aber auch zu Speyer warBernhard's Wundcrkraft nicht un>thätig. Außer andern Hciltingen gaber in der Capelle des Königs, vorden Singen eines griechischen Gesand-ten (Onx gmäam Oraecus inirciis aHege 6oii5t.iiniuopolirauc)), welchermii dem Könige sprach, einer blin-den Frau das Ersucht; was zu großerFreude der Begleiter des AbteS ausden vornehme» griechische» Herrngroßen Eindruck machte (conipuucrusesc I.iiiiiuuiui iu iioa voriio). Der-selbe griechische Herr war am Abende

desselben Tages gegenwärtig. Auchder BIschoff Anselm von Havel-bcrg (der Wcrfasser von drcy Gesprä-chen wider die Heiden, welche inD .1!cr'v Sgioileg. III. abge-druckt sind) wurde durch Bernhardvon einem schmerzlichen Nebel im Ge-sicht und am Halse geheilt. Dieser,so erzählt der Mönch Gerhard dieseHeilung, sprach zu dem heiligenMann: Du solltest auch mich heilen.Bernhard erwicdcrte mit Heiterkeit:Ja, wenn tu den Glauben hättest,wie jene Mütterchen (miilieraulac).so möchte es dir vielleicht frommen.Darauf er: Nun, wenn ich auch

den Glauben nicht habe, so heilemich dein Glaube. Da bekreuzte undberührte ihn der Abt, und sofortverging Schmerz und Geschwulst.Do luirac. 8. Ijcin. I>, Iigg.