?r G e sch i ch t e der Kreuzzüge. Buch HI. Kap. III.
I'N"-. daß ein Mensch durch mich sterbe," sich unverzüglich zu dem
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Knappen begab, über ihm in der Stille betete und ihm danngebot, aufzustehen. Sobald der Knappe seine Besinnungwieder erhielt, versicherte er selbst, daß er todt und schonauf dem Wege zur Hölle gewesen und nur durch die schnelleHülfe des heiligen Mannes gerettet worden sey. Als ihnnun einige der Umstehenden ermahnten, das Kreuz zu neh-men, so folgte er ihrer Ermahnung ohne Verzug. DieWahrheit dieses Wunders soll von dem Ritter Heinrich be-zeugt worden seyn, welcher auf der Pilgerfahrt gelobte, inden Orden des heil. Bernhard z» treten und hernach Mönch«m Gotteshaus« von Clairvaux war.
Der Ruf von Bernhard's Wunderthaten war so VWbreitet, die, welche durch ihn bewogen worden, das Kreuzzu nehmen, hatten ihre Bewunderung, Ehrfurcht und Liebegegen den heiligen Mann zu sehr allen denjenigen mitgctheilt,welche auf dem großen Tage zu Speyer sich versammelten,als daß nicht auch dort durch Bernhard große Dinge hattenvollbracht werden sollen, wiewohl ihm große Schwierigkeitenentgegenstandcn. Eine große Zahl der Ritter und des Volks,wiewohl er in franz. Sprache, den meisten unverständlich
14) Eewiff nicht allenz denn schondatnals war in Deutschland und Jta-Non die französische Sprache die be-liebteste Sprache den denen, welchesich besonders gebildet blinkten. Wgl.das Wettspiel oben Kap. 2. Anm. iy.Die deutschen ritterlichen Dichterschöpften ja auch mcisiencheils ihrenStoff aus französischen Quellen, undselbst französische Floskeln und Phra-sen kommen bekanntlich in mebrer»deutschen Niltergcdichten des dren-zchnien Jahrhunderts, ,. B. demTristan und Parzifal, vor. Und
Brunctto Latini, der Lehrer Dante's,scliriöb im drei-zehnten Jahrhunderteitle allgemeine Cnciiklopädie (Io II-vro clon 'drcxor) in französischerSprache, weil ihm die französischeSprache zu seyn schien zurrlen,«z> 1 t ,5 sioiitttblo et xlns commune ä>c>t? l^iigsogcs. ( F r. M v l t e r' s)Wehttägc zur Gesch. und Littcr. ausden Schaden der Carlüruher Biblio-thek, S. z. IVkaoslro cia (Itinaleschrieb i»i I. 107 z eine DsnetianischeChronik deswegen französisch: ,,z>or-cegnc Icngac sranouise Cork zncriazr