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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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70
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7» Geschichte dev Kreuzzüge, Buch III. Kap. HI.

2 . Cke. der Geistlichen, das Kreuz- zu nehmen, widerstrebt hatte,da ward es durch das Erstaunen über die Wunder und Zeitchen, welche Bernhard verrichtete, folgsam. Aus Gückin-gen kam ein Geistlicher ihm entgegen und bat um ein Wunderzur Besserung des verstockten Volks dieser Burg, und Bern-hard heilte dort eine seit zwanzig Jahren lahme Frau, unddie Verstockten wurden erweicht Zu Freyburg im

Breisgau folgten anfangs nur die Armen dem Aufrufe fürdas Kreuz; die Reichen, unter welchen viele einem bösenrrnchristltchen Wandel ergeben waren, blieben unbewegt.Da ließ Bernhard Gott im Gebet um die Besserung ihres

«rstere die Wunder, welche bis zurAnkunft in Lüttich geschahen, derandere die Wunder bis zur Ankunftin Clairvaux und am einigen andernReisen in diesem Jahre beschreibt.MS Zeugen werden in Liesen Briefendie Aebte Lhcoderich von LampennL Hcrwin von Sieinfelden undder Capellan Eberbard vorncbniüchgenannt. Die meinen der beschriebe-nen Wunder sind Heilungen von ge-lähmten Gliedern. Wenn die Furchtlind Angst in Gefahren, z. B. bc»Deschieüungc» von Städten, nichtselten Personen den Gebrauch seitvielen Jahren gelahmter Glieder wie-deraibt, warum sollte nicht auch einfester und selbst von dem leisestenZweifel ungetrübter Glaube an dieWunderkraft eines heiligen Mannesoder ein zuversichtliches Vertrauenauf Gottes Hülfe (vgl. Anm.. dasletzte Beyspicl), wie eS sreylich inunserer Zeit nicht leicht mehr maggefunden werden, gleiches bewirtenkönnen? Wie lassen sich in unsererZeit dis Gränzen der Macht einesGlaubens abstccren, de» unsere Zeit

nicht kennt! Eben so leicht läßt sichallenfalls begreifen, wie Bernharddurch dag Auflegen der Hände unddas Zeichen des Kreuzes Wahnsinnige( vom Teufel Besessene) heilte. Beyden vorgeblichen Heilungen vonBlind- und Stummgeborncn magTäuschung vbgewallet haben- A. B.zu Lnmbran soll nach der Erzählungdes Mönches Eaufried (S- nyy) einstummgcborner Änabe vor dem Alrarder Kirche Unserer lieben Frauen, anwelchem Bernhard die Messe feuerte,bloss dadurch die Sprache erhaltenhaben, daß er, Indem er opferte, disHand des AbieS käme-, und gleichdarauf fragte ihn ein Nitt-r Os. nr(hörst Lu?) waS denn der Änabe,welcher nur noch bloss nachsprcchenkonnte, was man ihm versagte, ebenso nnchsprach, alS die LobpreisungenGottes und der heil. Jungfrau, wel-che dcr Ritter ihm vorsagse.

11) Do niirav. 3 . Ilern. S. riflst.Es war auf der Reise von Consianznach Speyer-, der Geistliche kam demheil. Bernhard nach Frick (Frühen)entgegen.

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