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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Geschichte der Kreuzzüge. Buch HI. Kap. HI.

I. Che. Nicht minder, als zu Frankfurt, verherrlichte sich Beritt" ' hard's Wunderkraft auf der Reise nach Consianz. Es beglei-teten ihn dahin außer seinen beyden Klosterbrüdern der Di-schoss Hermann und dessen Capellan Eberhard, zwei) Acbte,wovon der Eine der gelehrte Abt Frowin des Klosters Engel-D-c. berg in Unterwalden war, und drey Weltgeistliche. Wieeinen Engel des Heils nahmen ihn die Einwohner der Oerterauf, in welche er auf dem Wege nach Cvnstanz durch diePfalz und über Freyburg, Basel und Schafhausen kam °),

8) Es sind von ihm noch zwey la-teinische Werke handschriftlich in derBibliothek des Klosters Einstedeln, inwelchem er Mönch war, che er zumAbt von Engelbcrg erwählt wurde,vorhanden, nämlich eine ErklärungDes Dalerunsers, und sieben Bücherribcr die menschliche Freyhcit (stelauste liheri sibitiii). In dem letz-ter» bestreitet er mit vieler Gewandt-heit die theologischen Meinungen,»reiche damals durch Peter Abälard,Arnold von Brixcn u. a. verbreitet»vordem Mabillon hat in de»^.nnalib. Orst. Neuest. ('1'. VI. x.E>L?, L6z.) den Anfang der Erklä-rung des Vaterunsers und die Jn-HaltSanzeige» der Kapitel des Buchsüber die menschliche Freyhcit nachden beyden Handschriften deü KlostersEinsiedeln mitgeihcilk. Auch der la-teinische Ausdruck ist erträglich und»licht unkräftig.

S) Bernhard kam über Kippeny,limtim jetzigen Badischen Amte Mahl-l>erg) und Eitcnheim (denn dies»vird wahrscheinlich unter dem sonstunbekannten Hercnhelm verstanden),und betrat am ersten Advenksonnsagr

(i. Decembcr) die Gränzen des BiS-lhums Consianz zu Kenzingen. > OcirMontag ( 2 . Dcc.) und Dienstag (z.Oec.) brachte er in Frcyburg zu. InHeiiersucim (Herzercibeim), wohiner über Krvtzingcn kam, war er schonam Mittwoch lg. Oec.) Vormittags(mau,-)', über Slicngen (StrengenI. Siiengeu) zog er nach Basel, woer dcnFreyiag zubrachte. Am Sonn-abend ( 7 . Oec.) kam er Rhcinfeldcnvorbep nach Sästingcn, wo erAbends einlraf; dort kam ihni derHerzog Conrad (von Zähringen,Bruder des Herzogs, Bertold m.)entgegen Am Sonntage (8. Oec.)heilte er in der Kirche zu Tbiengen(Doningen) ciuen lahmen Knaben,und am Montags in der Frühe einenrahmen Mann. Auch erhielt einstummer Knabe die Sprache, undeine Nichte der Wirlhin, bei, welcherBernhard mit seinen Begleitern seineHerberge genommen, das Gesicht,dessen sie vierzig Jahre lang seit ihremvierten Jahre entbehrt. (Ueberhauprwurden zu Thicngen in Einem Tagedurch daS Auflegen seiner Hände cilfBlinde sehend, zehn Verstümmeltegeheilt- achtzehn Lahme gehend.