4>r Geschichte der Kreuzzüge. Buch HI. Kap. II-
Warnung Eugen's gegen allen unnützen und den Streiternfür Gott unpassenden Aufwand für Hunde und Falken, oderkostbare reiche Gewänder, womit die Eitelkeit der Ritter die-ser Zelt selbst auf Heerzügcn prangte er ermahnte die
19) „Huoniam illi, gui Oeo mi-litant, ueguaguam in vostidus ,,re-
ack iiaec non intenäant: seä in
armis, eguis er octcris, guidus in-iiciei.es cxxuKnenr, toris viribusstuäium er ciiiigontiain aMribeant."Den LuxuS der damaligen Zeit, be-sonders der französischen Ritter, schil-dert der heil. Bernhard (cie oksicioLgiseogorum aä üenriounr 8eno-nens. Lg. g. 469 — 470), Indem erdis Bischöffe ermahnt, sich denen zuenthalten. Eine Hauptzierde war
er murium rubrioatas getiicnlas,guas gulas (d. i. reihe Pelze, einer-lei) mit dem Heraldischen Worte
nere georori ... guäcat er ooliociroumtexere. An dem Nesse durstekostbarer Zierrat!, nicht fehlen. DieZügel waren vergoldet, das Geschirrselbst mit ELclgesieinen geziert, auchmit Ringen, Kettchen und kleinenGlocken, und die Riemen mit golde-nen und silbernen Buckeln ge-schmückt.' lumeura graciiuntur ouu-sta gemmis . . . isnituii, oateuuiao,riutiuiutbuia er eiavaiae guaeäam
corrigiae, muitague t---li-i, kamsgcoiosa ovioribus guam gonsteri-bus gretiosa, mniorrrm ctegeitstenroervioibus." Man sieht in demLiede der Nibelungen, das nichtviel später als diese Zeiten ist, wieviel auch in Deutschland die Ritterauf kostbare und prachtvolle Gewän-der hielten. Es gehört bcy diesemalten Dichter immer wesentlich zu derBeschreibung der Würde und Hoheitder Helden, dass sie mit kostbarer»Gewändern, als jemals vorher odernachher gesehen worden , geziert er-scheinen ; z. B. V. ayy. 3oo (Ausg.von Hagen,' ige?.): Man sah anDcgencn nie me so herlich Gewand(als an Siegfried). Dgl. D. 1071.,ivgs., iogS., isioz. Kostbare Sattelund prächtiges Pferdegeschirr gehörteauch zum Luxus der deutschen Rit-ter; vor allen seltenes Pelzwcrk, Zo-bel und Hermelins. Dgl. Nibelun-genlied ,739 — 1731. szoy — ogiz.Eine Deutsche Frau (im Anfang des12. Jahrh.) musste einem französischenräuberischen Ritter, welcher ihrebcydcn Söhne aus der Abtei, vonBarisis, wohin sie, um franzö-sisch zu lernen, geschickt waren,geraubt hatte, außer dem Lösegeldnoch einen Pelz von Zobel oder Her-melin schicken : luuioam ex xcrexri-Uo mure geliioeam, guam Reno-nem vocitaut." lluiberr. ^bb.Dgonoeckiarum I.i!>. III. o. 4. sck a.1109. Dgl. Ecsch. der Kreuzzügc,PH. II. S. 137. Auch in Spanien