zr Gesch. d. Kreuzz. B. III. K. I. Dev heil. Beruh.
Gilles unterstützt wurden; alles Volk/ welches seinen Redenzuhörte, wurde von seinem Eifer und der Heiligkeit, welcheseine Worte und Werke verklärte, auf das heftigste ergrif-fen; er mußte dem zudrängenden Volke so oft seine Händezum Küssen reichen und den Segen ertheilen, daß Händeund Arme davon schwollen Dem Eifer Bernhard'sverdankte cS die Kirche, daß nicht der Same solcher Irr-thümer die Frucht großen Unheils trug ^), ,,„d die meistenseiner Zeitgenossen erkannten sein Verdienst. Kein Prälatin der Christlichen Kirche stand in solchem Ansehen, undkeine wichtige Angelegenheit in der Kirche wurde ohne ihnverhandelt. Fünf der angesehensten Kirchen in Italien undFrankreich begehrten ihn zu ihrem Hirten, Mailand,Rheims, Chalons, bangres und zweymal die Kirche vonGenua. Bernhard aber, allem Glanze der Welt abhold, bliebin der Einsamkeit von Clairvaux "), zum Beweise, wiewenig er in allen seinen Bemühungen nach irdischer Beloh-nung trachtete.
§7) „l'anra knit mnltimäo irrn-entinin iiopnioinm iieneciierionernxosoentinrn ae saeras rnanns äecrs-eulantinm, ul: renerrima xrorsns-arcennara esrne ixsins eorir-xressionenr er ini^etnin rncdno äeos-cniantinni lerre non valente, nia-Ntur et lüraoliia sacra in rnoänin pn-
58) Bernhard schildert die Wirkun-gen der Irrlehren der Heinricianeralso, Li?- 241. ari den Grafen Ilde-fons von St. Gilles: „ Lasilieae
sine xiediiins, xicdes sine saccräo-ridns, sacerclotes sine cledila iove-renria snnt et sine Liirislo äenicinocUrristianl. Lcclesiae s^nLAoZae re-
sancra coinnrnrnone mnniti. I'arvn-lis Oliristi interclnäitnr vita , cinnikaxtisini ne§atnr ^ratia nee sainri
wurde schon in dieser Zeit die Kirchevon der Gefahr bedroht/ welchedurch die Reformation wirklich aus-brach! Und wenn das Zeitalter derReformation feinen Bernhard gehabthatte?
5y) LrrraLLi vira 8. Lern.S. H17.