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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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31
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Dev heilige Bernhard. ;r

vor der BcredtsamkciL und Gewandtheit des Abtes vonClairvaux, erkannte hernach seine Sünden und büßte dafürin der Einsamkeit des Klosters Ix, der Gascogne undProvence bekehrte Bernhard durch unwiderstehliche Predig-ten die Schwärmer, welche mit dem aus seinem Kloster ent-sprungenen Mönche Heinrich wider die Kindertaufe undandre Gebräuche des kirchlichen Gottesdienstes wütheten undin der Provence selbst von dem Grafen Ildefons von St.

nem Schreiben an den Papst Jnno-ccn.i (Lp. 337 - Nncr 1 -.PP. Lern.)berichten,) nicht nur die Ermahnungdes heil. Bernhard, welche er ihmzuerst insgeheim, dann vor zwei, oderdrep Zeugen crcheilt, von seinenJrrihümern abzulassen und sie so-wohl in seinem mündlichen Unter-richt als in seinen Schriften zu ver-bessern, verschmäht, sondern auch vonden Bischöffen eine öffentliche Dispu-tation -mit Bernhard verlangt undalle seine Fieuude und Schüler rin-gelnden, seinem Siege über Bern-hard bei-zuwoknen. Bernhard dage-gen trat ungern auf, und entschloßsich nicht eher dazu, als bis er vondem Geräusche hörte, welches Abä-lard überall mache. AlS aber zuSens Bernhard ihm seine Meinun-gen vorhielt und ihn zu deren Wi-derrufe oder Beweise aufforderte, soentfiel ihm der Muth; obgleich manihm daS Wort gab, wollte er dochnicht reden, sondern legre sogleichAppellation an den päpstlichen Stuhlei». (,,<^>u>mvis lisier.r sibi üarc-turauciientia, tnnrmgno !nennt ec

vonnl ssiscessit.") Ganz anderö war

cs freplich, wenn Berengar, derSchüler Abälard's, die Wahrheit re-det. Denn nach seit,er (wie mal»leicht sieht, leidenschaftlichen undübertriebenen, und hin und wicdeeselbst possierlichen) Beschreibung wasdas Concilium versammelt, nicht umüber Peter Abälard zu richten, son-dern um ihn zu verdammen. Opp.cVintel.tistc S. 302. Lg. Würde esaber Bernhard gelungen sepn, bei-den! großen Anhänge, den Abälard(selbst zu Nom, Lp. Dein. iyo. i,-z.32Ü.) hatte, ihn so zu unterdrücken,daß er hernach selbst sich überwun-den bekennen mußte, wenn die Un-gerechtigkeit so schreyend gewesenwäre, a!S Berengar sie schildert?Und konnte sich nicht in Abälard dasGefühl seiner Fehler, wsnigsiens sei-ner Unvorsichtigkeit, regen, odcrdnrchBcrnharL's Donnerworie erregt wer-den, welches ihn nach nnd nach zurErkennmiß derselben führte.

LS) Brief des Abts Peter von Ciu-gm- an Heloise, Opp. .-VUttc'l, S. 3->o 342, Würde Abälard, der eitleund hochfahrcndc Mann, zu Clugnyzu solchen zerknirschenden Bußübun-gen, solcher Oemuth gekommen scynohne dgS Gefühl seines Unrechts -