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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Der heilige Bernhard. ry

Belehrung so willig, und nahmen seinen Trost und Zuspruchso freudig an, als der geringste Mönch oder Laye. DenGrafen Thibaut von Champagne führte Bernhard aus demPfuhl der Sünden zum frommen Christlichen Wandel, undder römische Kaiser Lothar und seine Gemahlin Richenzaverschmähten seine Ermahnung nicht, als' er nach Deutsch-land kam, nm zwischen ihnen und dem Hause der StaufenFrieden zu stiften Auch entzog er niemanden seinenRath und seinen Beystand, wo er ihn zu geben vermochte.Er brachte, wie einer seiner Lebensbeschreibcr sich ausdrückt,den Traurigen Trost, den Bedrückten Hülfe, Rath denAengstlichcn, Genesung den Kranken, Unterstützung den Ar-men ^). Die unermüdliche, rastlose Thätigkeit des from-men Mannes ist um so bewundernswürdiger, da sie ihmdurch die Schwäche und Kränklichkeit seines von Anstrengun-gen der Andacht und gewaltsamen Kasteyungen ermattetenKörpers so sehr erschwert ward ^).

Die Ehrfurcht, mit welcher Hohe und Niedere sich vorihm beugten, verführte sein kräftiges Gemüth nie zu Stolzund Herrschsucht; je höher er geehrt wurde, je mehr gedach-te er seiner Mängel, und er betrachtete die hohe Achtung, in

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