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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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i4 Geschichte dee Kreuzzügc. Buch III. Kap. I.

fältig auch er selbst jedes Aufsehen vermied, erhöhten täglichsein und seines Klosters Ansehen im Volke. Derjenigen,welche aus Sehnsucht nach der Theilnahme an der Frömmig-keit und dem gottseligen Leben der Klosterbrüder von Clair-vaux in diesen Tempel der Keuschheit, Heiligkeit, Gerechtig-keit und aller andern Tugenden ausgenommen zu werdentrachteten, wurden bald so viele, daß das zuerst gebaute Klo-ster nicht hinreichend war, sie aufzunehmen. Bernhard ließdaher ein neues geräumiges Kloster an einem angenehmenOrte des Thals von Clairvaux erbauen, näher dem FlusseAube, da wo sich das Thal erweitert. Aus Clairvaux ginrgen in kurzer Zeit nach einander mehrere der angesehenstenPrälaten hervor, als die Cardinalbischöffe Stephan vonPräneste und Hugo von Ostia und die Cardinalpricster Hein-rich und Bernhard, welche immer ihrem geistlichen Vater

«aup hellte er durch seine Wunder-kraft nicht nur kranke Menschen(ünil. S. i° 83 .), sondern auch krau-kes Vieh. Seinem Kellner gab ereines Mals einen harten Verweis,tag er, ohne ihm es zu melden,Vieh hatte herben lassen, wovon Ar-me hätten ernährt werden können.Auch andre Klöster nahmen, wennihr Vieh krank war, zu der Wun-dcrkcaft des Abtes von Elairvaux ihreZuflucht (<ian kr ist. ste vit» Lern.S. >156.). Selbst das Wild des Fel-des hatte nicht selten dem Millcidedes wunderthätigen Mannes seineRettung von verfolgenden Hundenoder Falken zu danken; denn oft-mals rettete er durch das Zeichendes heil. KrcuzeS einen fliehendenHasen aus dem Nachen der Hundeoder ein Vögelchen aus den Klauender Falken, und ricth de» Läger»,

von vergeblicher Verfolgung abzulas-sen (ist. S. 1144). Das Brot, wel-ches er segnete, ging nie in Fäulnistüber; man sah drciiiäbriges Brot,was er gesegnet, noch vollkommenerhalten (ist. S. ms). Zahllos sinddie Erzählungen von Teufelaustrei-bungen durch Bcrnhard's Wunder-krast, welche selbst in die Ferne hin-wirkte. Ein Bischoff Peter in Astu-rien wurde allein durch den vonBernhard getragenen wollenen Huk(xilenm iancum, gncr iz-se nteba-cur), welche» er ihm sandte, voneinem sehr heftigen und schmerzlichenKopfweh geheilt (ist. S. nüo.) Dennin den texten Jahren seines Lebenstrug Bernhard aufdas Geheiß der Ei-stercicnser Siebte wegen seiner schwäch-lichen Gesundheit ein wollenes Hemdunter seiner Ordensklcidung und einwollenes Barer (ist. S. irgg).