Der heilige Bernhard. rz
und des Heilandes ermunterten Vcrnhard's Ermah-nung war denen, welche gefehlt hatten, nie schmerzlich; dennsie kam aus wohlwollendem und liebreichen, nicht ausherrschsüchtigen und erbitterten Herzen, eben deswegenwirkte sie auch desto willigem und festem Vorsatz zur Besse-rung. Er forderte niemals von andern soviel als er sichselbst auflcgtc, und hielt manchen von übertriebenen Kastey-ungcn ab, wiewohl er selbst nicht einmal in der langwieri-gen und schmerzlichen Krankheit, welche seinem Leben einEnde machte, sich eine Milderung seiner strengen Lebensartgestattete; seine Sorgfalt für die Wohlfahrt der Brüder warohne Gränzen. Auch die Sagen von mancherlei) Wundem,so an dem heiligen Bernhard sichtbar geworden, oder durchihn verrichtet worden, und welche sich verbreiteten so sorg-
26) ,, Iiixresiaiegne, sagt der.MönchWilhelm, als er von dem Anfänge sei-ner Bekanntschaft mit Bernhard nndder Brüderschaft von Clairvaux re-
aliare Dvi. lpantagrie alkcolUA kam-arrvilale cirva Iiomincm illnm,tLntoguc äetüsivrio in xn-nr^eitLteillr et rimplicitale colulditnnäi ci,nt si optio illa ciie misst chwa irrie-
auch das ganze siebente Kapitel des3, Buchs von 6»ulristi vua 8. Ucr-rmrsii S. ligo. slgd. und desselbenVerfassers Lermo sie 8. siwinarsio,vornehmlich S. izga.
27) WaS seine Verehrer und Freun-
de nach seinem Tode erzählten undauch ohne Zweifel glaubten, darfnicht gebraucht werden, um die Red-lichkeit und Frömmigkeit des heili-gen Mannes selbst verdächtig zumachen. Denn die Lcbensbcschreibererzählen kreislich wunderliche Dinge.Nur einige Bcvspicle. Noch alsMönch in Citcaux empfing ec aufwunderbare Weise die Gabe das Ge-treide zu schneiden. Denn als dieübrigen Mönche, welche mit demSchneiden dcS Getreides beschäftigtwaren, ihm hieficn, wegen seinerSchwächlichkeit und Ungeschicklichkeitsich niederzusehen und auszuruhen,so verdross ihn dieses nicht wenig.Er klagte Gott seine Noth in in-brünstigem Gebet, und sein Geberwurde in dem Maße erhört, dag ervon jenem Tage an der geschicktestein Mähen wurde. (Vn il. sie v.Lern S. 1037 ) Als Abt von Clair-
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