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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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ir Geschichte der Krcuzzüge. Buch III. Kap.I.

als Mönch in Citeaux gelebt, zum ersten Abt dieses Klosters.Den Mönchen des neuen Klosters, unter welchen auch Bernshard's Bruder, Gerhard, als Kellner war, schien anfangsjene Wahl sehr bedenklich, sowohl wegen der Jugend Bernshard's, als seiner schwachen Gesundheit; bald aber lerntensie einschen, wie trefflich Stephan gewählt. Unter Bernshard's Leitung übcrtraf die peue Congrcgation bald an Ordsnnng und Strenge in Befolgung der Regel und an Versdicnsien der Werke der Frömmigkeit und Andacht ihr Mutstcrkloster, so daß auch in der Welt der Ruhm von Clairvauxden Ruhm von Citeaux überstrahlte. Keine Entbehrungwar den Mönchen von Clairvaux zu schmerzlich, indem ihrjunger Abt, zwar der Schwächste unter ihnen von Körper,aber doch der Stärkste im Fasten und Kasteyen, mit seinemBeyspiel ihnen voranging. Buchenblätter waren ihr gcswöhnlichcs Gemüse, und ihr Brot bereiteten sie sich ausGerste, Hirse und Wicken, so daß einst ein fremder Klostersbrudcr, welchen sie in ihrem Hospiz bewirthctcn, ein solchesBrot mit sich nahm, um es aller Welt zu zeigen zum Besweise, mit wie schlechter Nahrung so treffliche Männer sichbegnügten ^). Niemand konnte ohne Rührung das froms,me und einfache Leben der Brüder in Clairvaux betrachtenund Zeuge der Eintracht zwischen dem Abte und den Mönschcn und der liebreichen Weise seyn, mit welcher sie gegen-seitig ihre Fehler straften und sich einander zur Liebe Gottes

2 z) vnil. Vlt» Lern. S. 1083.Deswegen erinneite der Abt Fasrra-duö vsn Elairraux einen Abt, der sichfeine Speisen, alS guicS Fleisch,mancherlei! Fische und Brei denWeibern außerhalb des Klosters be-

reiten ließ, daran, daß der heil.Bernhard selbst am Osterfeste nurHaferbrei und Gemüse ohne Oclund Fell, und Bahnen und Erbsengestaltet habe. Lz-x. L. LcniLräi