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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Der heilige Bernhard. rr

und eitler Pracht kam, um ihre Brüder in ihrem Kloster zubesuchen, so wurde sie von ihrem Bruder Andreas, der ihran der Klosterpforte entgegen kam, mit harten Worten zurrückgcsioßen, und Bernhard weigerte sich, sie zu sehnDies erschütterte ihr der Sinnlichkeit ergebenes Gemüth sosehr, daß sie als eine reumüthige Sünderin von BernhardTrost und Belehrung begehrte. Als er sie mit sanfter Er-mahnung an die Eitelkeit und Thorheit dieser Welt erin;ncrte und ihr das Deyspiel des gottseligen Wandels ihrerMutter vorhielt, so'gelobte sie sogleich, künftig, wie ihreMutter Elise, in der Ehe sich zu halten, und nach zweyJahren nahm sie mit Bewilligung ihres Gemahls denSchleyer. Auch Tecelin, der Vater, verließ bald hernachdie Eitelkeit der Welt und begab sich zu seinen frommenSöhnen in ihr Kloster, wo er in ihrer Mitte in hohem Altereines sanften Todes starb ^).

Durch Bcrnhard's rastlose Bemühungen wuchs dieZahl der Congrcgation zu Citeaux in kurzer Zeit so sehr, daßder Abt Stephan mehreren neu gestifteten Klöstern Brüderseines Ordens zu Bewohnern geben konnte. Unter diesenwar auch eine Abtey in einem rauhen abgelegenen Thal vonBourgogne, unfern von dem Flusse Aube, welches bis da-hin das Wermuththal genannt und nur der Schlupf-winkel von Räubern gewesen war, nunmehr aber, als einGotteshaus daselbst erbaut ward, den schönen NamenClairvaux^), oder Helles Thal, empfing. Stephan er-kohr den thätrgen Bernhard, nachdem er kaum zwey Jahre

m) Andreas nannte sie wegen Ihrer zu fangen, nicht sehen,. S.

kostbaren Kleider einen eingcwickcl- .

^ aa) la. 1. c.

ten Koih (srercris iirvolruiiui); Bern-hard liest ihr sagen, er wöge sie alS VsIIis zbsinrliisUz.

rin Ne§ des LeuselS, um die Seelen 24) eiara VaUts.

I. Chr.

IIIL.