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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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io Geschichte der Kreuzzüge. Buch lH. Kap. I.

die Freunde, weil der heil. Geist seiner Rede, er mochte öf-fentlich oder im Geheimen sprechen, eine solche Gewalt ver-lieh, daß nicht Liebe und Freundschaft zurückhielt, seinerErmahnung zum gottseligen Leben zu folgen "). DrcyßigMänner vereinigten sich nach und nach mit der kleinen Con-gregation in Chaüllon. Alle diese Männer, als sie sich hin-reichend vorbereitet glaubten, zogen an Einem Tage zusam-men, der drcy und zwanzigjährige Bernhard an ihrer Spitze,nach dem Kloster Eiteaux, welchem damals der dritte Abt seitseiner Stiftung, der Engländer Stephan Harding, Vor-stand. Die Strenge der von dem Abte Alberik vorgeschric-bcnen Regel dieser Congregation hatte bisher so abgcschrcckt,daß nur eine kleine Anzahl frommer Männer zn Citeaup Gottdiente, welche bisher oft von Unmnth über den geringenFortgang ihres Werks gequält ward. Ein sterbender Klo-sterbruder daselbst hatte aber damals in den letzten Augen-blicken seines Lebens ein Traumgesicht erblickt, wodurch daskleine Häuflein von Citeaup mit Hoffnungen einer bessernZukunft erfüllt worden war. Der fromme Mönch erblickteim Traum eine große Zahl von Männern, welche in demBache nahe an der Kirche ihre Kleider wuschen, und eineGestalt belehrte ihn, daß jener Bach Hinnom heiße, was sievon einer künftigen großen Vermehrung ihres Ordens deu-teten. Die Mönche sahen nun schon den Anfang der Erfül-lung dieser Hoffnung, als Bernhard mit so vielen Mönchenin ihr Kloster einzvgDa mehrere von diesen neuen Brü-dern Weiber hatten, welche dem Beyspicle ihrer Männerfolgten, so wurde für sie das Nonnenkloster zu Iuilly bcyLangres gebauet^), in welches hernach auch Humbelina,Bernhardts Schwester', sich begab. Denn als sie mit großer

lg). lvia.

ly). ibiä.

2o). S. logg.