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5 (1854) Von 1756 bis 1763
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Einnahme von Schweidnitz.

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53,000 Mann gebracht hatte, ließ durch Fouque mit 8000Mann den gefürchteten Obersten Janus aus dem Glatzischcnjagen. Der Prinz von Würtemberg stand dem GeneralDeville in Oberschlcsicn gegenüber/ Das Heer bezog imMärz gedrängte Quartiere um Landshut und deckte die Be-lagerung von Schweidnitz. Der österreichische Commandant,General Thicrheim, hatte mit seiner Besatzung von 8000Mann die Stärke der Festung nach Vermögen erhöht, wäh-rend sie außerdem mit allem Nothwendigcn versehen war.Die zur Belagerung nöthigcn Gegenstände konnten nur mitgroßer Anstrengung beschafft werden '). Erst am 1. Aprilerlaubte die Witterung die förmliche Belagerung und an-fänglich wenig wirksame Beschießung der seit mehr als dreiMonaten eingcschlossencn Festung. Durch Ausreißer erfuh-ren indessen die Prcusscn, daß die Wachen des Galgenfortswegen der preussischcn Bomben sich sämmtlich unter demselbenin den Kasematten aufhieltcn. So gelang in der Nacht zum16. April die Ersteigung dieses Forts fast ohne Widerstands,worauf der General Thicrheim am folgenden Tage die Fe-stung mit den noch waffenfähigen 5000 Mann Besatzungübergab.

Der General Daun hatte durch kleine auf dem linkenFlügel des Königs absichtlich angeordncte Gefechte, beson-ders aber durch das Vordringen Fouquc's in das Glatzischedie Ucbcrzeugung gewonnen, der König wolle in Böhmencinbrcchen. Er konnte auch außerdem nicht wohl etwas Anderesvcrmuthcn. Wegen der Entmuthigung und der durch Krank-heiten noch vermehrten Schwächung seines mühevoll zusam-mcngcbrachten und großcntheils aus Rekruten bestehendenHeeres suchte er Böhmen durch die stärksten Vcrschanzungenund Verhaue zu decken. Ganze Wälder wurden zu Ver-hauen verwendet, alle Wege gründlich zerstört; Soldatenund Landlcute erlagen fast unter der Anstrengung, welchedie Anlegung und Bewachung dieser den Preussen cntgcgen-gcstclltcn Hindernisse verursachten.

1) Schöning Artillerie II. S. 91 ff.

2) Schreiben Kciths in Dovers Leben Friedrichs II., 111. S. 9.