Trostlose Lage Friedrichs.
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auf die Uckermark und die Befreiung Meklenburgs. ErstAnfang Januars ruhten beide Parteien, die Schweden inSchwedisch-Pommern, die Preussen an der Peene und Recknitzund in Meklenburg.
Elftes Hauptftück.
Wendung der Dinge in Rußland.
§)cr Feldzug des Jahres 1761 war für Preussen unglück-licher gewesen als einer der vorhergehenden. War es auchdem völligen Untergange, mit dem es nach der VereinigungLaudons mit Buturlin bedroht war, glücklich entgangen,so hatten doch seine Feinde planmäßiger durch gemeinschaft-liches Zusammenwirken ihr Ziel fast erreicht. Die Oester-reicher waren durch die Eroberung von Schweidnitz Meisterdes gesammten schlesischen Gebirges und so größtcntheilsder fruchtbarsten Striche der Fürstenkhümer Liegnitz, Jauer,Schweidnitz und Münsterberg und weiter nach Oberschlesienhin, wie früher von Glatz, geworden. Dazu hatten sic mitCzernitschew weitläufige und bequeme Winterquartiere. Diesewurden dem Könige entzogen, der auf das ärmere rechte undeinen Thcil des linken Oderufcrs beschränkt war und Be-dacht nehmen mußte, seine übrigen schlesischen Festungen zudecken. Unter General Beck hatten die Ocsterreicher dieOberlausitz zwischen Queis und Spree inne, und in Sach-sen hatte Daun sich über das gesammte Erzgebirge undeinen Theil des Voigtlandes ausgebreitet, während dasReichsheer in Thüringen Winterquartiere bezog, die Oester-reicher auch von Zeitz bis Weißenfels an der Saale standenund der Prinz Heinrich auf das linke Elbufer von Meißenbis Döbeln und Leipzig beschränkt war. Die Russen hattenaußer Preussen ganz Hinterpommern und die Neumark, und