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5 (1854) Von 1756 bis 1763
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Buch Vlll. Drittes Hauptstück. ^

gern mit ihm in Ucbercinstimmung handelte. Er theilte seine ^Entwürfe stets dem Könige mit und bat um dessen Belehrung. ^Dieser billigte sic immer, indem er noch die Hauptgegenständc >besonders hervorhob, freilich dann auch öfters mißlungene Ver- !suche tadelte, aber doch wieder den Herzog nach verfehltenUnternehmungen, wenn cs nöthig schien, aufzurichten und zntrösten bemüht war. Von großer Wichtigkeit war dem Her-zoge sein Privatsecrctair Wcstphalen, ohne welchen er fastnichts unternahm und der nicht nur nach den Ideen desHerzogs alle Bewegungen entwarf, sondern demselben auchseine eigenen mit vielem Scharfsinne aufgcfaßten und mitgroßer Klarheit und Folgerichtigkeit dargelegtcn Pläne undEntwürfe vorlcgte, welche der Herzog fast immer genehmigte.Besonders in seinem Neffen, dem Erbprinzen von Braun-schweig und mehreren andern Unterbefehlshabcrn fand derHerzog wahrhaft tüchtige Unterstützung.

Drittes Hauptstück.

Verhandlungen und Zustände in den Jahren1757 1758 .

Die erstauncnswürdigen Erfolge der Waffen Friedrichs beiRoßbach, dann hauptsächlich bei Leuthen, die Wicdereinnahmevon Breslau und der Rückzug der Ueberblcibsel des großen öster-reichischen Heeres nach Böhmen, dann die Aufhebung des Ver-trages von Kloster Seevcn und die Wiederaufstellung eines .hannöverischen Heeres in Niedcrsachsen, der fluchtähnliche Rück-zug der Schweden nach Stralsund und Rügen, so wie früher ider unerklärbarc Rückzug der Russen aus Preußen, hatte» ^die Lage des großen Königs seinen Feinden gegenüber außer- jordentlich verändert. Diese waren zum Theilc entmuthigtund noch mißtrauischer gegen einander als früher.