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5 (1854) Von 1756 bis 1763
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199
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IM

Herzog Ferdinand am Rhein.

und mehr für Preufsen als für Oesterreich. Das Ausrcißennahm selbst unter den bei dem Rcichshecrc befindlichen Oester-' reichern in bedenklicher Weise überhand').

Sechstes HauptsLück,

Feldzug des Herzogs Ferdinand von Braunschweig imJahre 1759.

Der Herzog von Braunschweig eröffncte, wie im vorigenJahre, den Feldzug. Das französische Haupthecr unter Con-tadcs lag in weitläufigen Quartieren zwischen dem Nicdcr-rheinc und der Maas und hatte nur leichte Posten bisgegen Elberfeld vorgeschoben. Das Heer des Herzogs Fer-dinand lag ihm gegenüber im Münstcrschcn und zwischenEms und Weser. Unter Soubisc, dann unter Broglio, ohneZweifel dem tüchtigsten Generale, welchen die Franzosen nachDeutschland geschickt haben, stand ein kleines französischesHeer von 2025,000 Mann zwischen Main und Lahn,dem gegenüber der Fürst von Isenburg mit nur 8000Mann. Die Franzosen wollten den Herzog von Braun-schwcig schlagen und Hannover cinnehmcn, um das bei demzu erwartenden Frieden für die ihnen verlornen Kolonien indie Wagschalc zu werfen ^). Beide Thcile vermehrten ihrHeer nach Vermögen, die Franzosen bis auf 120,000 Mannmit 400 Geschützen, der Herzog mit ungemeiner Thätigkcitund Hingebung bis auf 75,000 Mann; doch konnte er nurWO Geschütze zusammcnbringen, während er zugleich dieFestungswerke von Münster, Lippstadt und Hameln ver-stärkte. Schon im November 1758 entwarf der Herzog den

1) Stuhr II. S. 28».

2) Bclleisle's Erklärung bei Stuhr II. S. 201.