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3 (1827) Elemente der physischen Astronomie
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klärte Säculargleichung der mittleren Bewegung des Mondes, de-ren erstes Glied wir gleich 1 o"31 3 gefunden haben Es ist durch-aus unwahrscheinlich, dafs dieser CoeHieient von t 3 um seinenfünften Theil oder um zwey Sekunden fehlerhaft seyn könne.Nehmen wir aber an, dafs die Dauer des mittleren Tages jetztum eine ganze Zeitsekunde gröfser sey, als zur Zeit H i p p a r c h s,der nahe ein Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung lebte. Die-ses vorausgesetzt, würden auch hundert julianische Jahre oder36525 Tage um 36525" io 1 ' 8' 4 5" gröfser seyn, als zur Zeit.Hipparchs; und da in ) o h 8 ' 45" der Mond in seiner mittlerenBewegung einen Bogen von 5° 34' i3" = 20053" beschreibt, sowürde blofs durch jene geringe Aenderung des Tages die gegen-wärtige Säkulargleichung des Mondes um 2oo53" gröfser erschei-nen müssen, als zur Zeit Hipparchs. Allein nach der vorher-gehenden Theorie oder nach der Gleichung io".3 l 3 ist dieseSäkulargleichung gegenwärtig um io".3 (u) 3i8 3 ) io".3(37J= 38i" gröfser als in jener Epoche. Sollte sie daher, der obigenVoraussetzung gcinäfs, um aoo53" gröfser seyn, so müfste dervorhergehende Ausdruck io".3 ( 87 ) in 542 " ( 87 ) 2oo53 über-gehen , oder das erste und gröfste Glied der Säkulargleichungdes Mondes müfste nicht 10 .3 t 3 , sondern über 52mal gröfser,oder gleich 542 t s seyn. Da aber nach dem Vorhergehenden dieGröl'se 1 o".3 eewil's nicht um zwey Sekunden fehlerhaft seynkann, so ist auch die Gröl'se 542 gänzlich unwahrscheinlich, undwenigstens 2 ö 6 mal gröfser, als sie seyn soll, also ist auch dieVoraussetzung, dafs der mittlere Tag gegenwärtig um eine Se-kunde gröfser seyn soll, als zur Zeit Hipparchs, um wenig-stens 266 mal zu grofs , oder man darf höchstens annehmen, dals

die Dauer des Tages seit Hipparch um _L_, also nur um vier

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Tausendtheile einer Sekunde sich geändert hat, d. h. mit andernWorten, dafs die Aenderung der Länge des mittlern Tages,wenn sie überhaupt Statt hat, für uns gänzlich unmerklich ist.

Theorie und Beobachtung vereinigen sich also , die Unver-änderlichkeit der Lage der Erdaxe und die Gleichförmigkeit derBewegung der Erde um diese Axe , diese Grundpfeiler der ge-sammten Sternkunde, und die Unveränderlichkeit der Länge dermittleren Tages, dieser Basis unserer Chronologie, zu befestigen und über allen Zweifel zu erheben,

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