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in dem Sinne, wie es Hiob meint, wenn er sagt:meine Haut über mir ist schwarz geworden; auch dannwürde sie nicht irre werden — und würde auch dannmit gutem Muthe versichert scyn, daß auch dieseSchwarze von ihrem Bräutigam, von ihrer Sonnekomme.
Ich bin schwarz. Was die Braut im allgemeinendamit sagen will, wissen wir. Vielleicht hat diesesBekenntniß aber auch zugleich seinen Grund in einembcsondcrn Seelenstaud. Der Christ erlebt in der Ge-meinschaft seines Herrn Tage und Stunden, wo er,so zu sagen und dem Scheine nach aufhört, ein dunk-ler Mond zu sehn — und selbst wie die ausgehendeSonne in voller Strahlenfülle hcrvorbricht — wo erin gottseliger Freudigkeit auffährt mit Flügeln, wieein junger Adler, und die höchsten Mauren aufsucheumögte, um mit seinem Gott darüber zu springen. Oein glücklicher Zustand! Da mögte man den Antichri-sten selbst, sammt allen Teufeln um sich her versam-melt sehen, um ihnen frei ins Angesicht Bekenntnißabzulegen von Christo und seinem Blute — und siemit Christo unter die Füße zu zertreten; da mögteman auf das erste beste Dach steigen und Hinüberru-fen in die Gaffen, daß Christus der Herr sey zur Ehredes Vaters. O der süßen Stärke, die man da inseinem Herzen befindet, zur Erfüllung aller göttlichenBefehle! O der brünstigen Liebe — der feurigen An-dacht, in welcher da die Seele entzündet ist: Manglaubt nicht mehr — man schaut; man spricht nichtmehr, man weissagt und singt Psalmen — und derMund ist einein worden, wie ein unversiegbarer Born,