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Vier Predigten aus dem Lied der Lieder
Entstehung
Seite
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keit zu unserem Heil, au ihn gebunden gewesenwären. Und das ist ein lares und loses Band,das eine Liebe, die jeder Wind der Anfechtung aus-löschen kann, nicht aber eine feurige Glnth, diestark ist wie der Tod, fest wie die Hölle, und dieauch viele Ströme nicht ersäufen können. ^^

II.

Damit es nun aber mit uns komme zu jenem voll-kommenen Stand, da man Christi anhängt, nichtmehr blos der Lust wegen, die man bei ihm hat, son-dern des Elends wegen, das man in sich findet;nicht mehr der Acpfel und Blumen halber, damit eruns labet, sondern seiner Unentbehrlichkeit wegen, zuunscrm ewigen Heile; nicht mehr wegen der ge-fühlvollen, schönen Stunden, die man in seinem Reichegenießet,^ sondern aus dem Grunde, weil man sichaußer seiner Gemeinschaft, dem Zorn und FeuereiferGottes und allen finstern Machten, Preis gegebenfühlt. ^ Damit unsere Stellung zu ihm also werde,daß wir uns gleichsam an seinen Hals hängen undsprechen: »Herr Jesu, mach's nun mit mir, wie duwillst, erquicke mich oder auch nicht, sättige meinHerz mit Manna oder laß mich darben, Dich lasseich nicht, denn wo ich dich nicht hätte, verginge ichin meinem Elende; denn außer Dir ist nichts alsNacht und Tod und Hölle,» damit cs dahin mit

uns komme, pflegt cs der Herr zu machen, wie er'smit der Braut machte. Zu seiner Zeit verwandelter den heitern Sonnentag in unscrm Gemüthe in dunkle