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Vier Predigten aus dem Lied der Lieder
Entstehung
Seite
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ihm anfznrichtcn, so ist das Erste, was geschieht,das Menschenkind wird schwarz gebrannt und er-kennt seinen Jammer. Und wer von diesem Sonnen-brand noch nicht zu sagen weiß, der glaube nur der ist auch mit der Sonne noch nicht zusammenkommen, der ist noch draussen, und die Vorbe-reitungen zum Bundesschluß sind bei ihm noch nichtgeschehen.

Ich bin schwarz spricht die Braut. Woher sprichtsie das? Aus dem Feuerofen der ersten Buße heraus,als eine eben erst erweckte Sünderin? Mit nichten.Sie sprichts heraus aus dem verborgenen Umgang mitdem Herrn heraus aus dem Gnadenstande, undden Kammern ihres Königs; als eine Begnadigte, alseine Bürgerin des Reichs. Und die noch schwarz?Ja das befremdet manchen. Aber den bcfremdetsnicht, der mit der Braut in denselben Grund gepflanzt,in denselben Gang des Heils hinein geleitet ward;der weiß es wohl, daß man in der Gemeinschaft dergroßen Gnadcnsonne nicht leben kann, ohne unterihrem Hellen Schein täglich neue Schatten in sich wahr-zunehmen daß man im Umgang Christi täglichschwärzer wird und den Stand seiner Seele, wieer ist von Natur, mit jedem Tage schlimmer findet.Die da so gar leicht und bald ins Gloriiren über ihreFortschritte in der Heiligung hineinkommen, die flößenuns wenigstens den Verdacht ein, als ob sie wohlnicht gnugsam im Lichte Jacobs wandeln und mitdem Herrn selbst verkehren mögten. Die Naturder Sache bringts mit sich, und vie Erfahrung derHeiligen bestätigt cs daß je vertrauter man mit